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Interner Lagebericht der Bundesregierung: Geringere Impfstoffwirkung bei neuer Virusvariante möglich

CC0 / mohamed_hassan / pixabay / Virus-Übertragung beim Sprechen (Symbolbild)
Virus-Übertragung beim Sprechen (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.11.2021
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Die Bundesregierung ist laut einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden internen Lagebericht besorgt, dass die Corona-Impfstoffe gegen die in Südafrika neu entdeckte Virusvariante weniger wirksam sein könnte.
Demnach sei es unklar, ob die Wirkung von Impfstoffen herabgesetzt sei.
Das „Mutationsprofil deutet jedoch darauf hin, dass eine herabgesetzte Impfstoffwirkung zumindest ernsthaft in Betracht gezogen werden muss“, heißt es in dem Bericht weiter. Das Mutationsprofil sowie der plötzliche Fallzahlanstieg werden als „auffällig“ bezeichnet. Dies könne ein „Hinweis auf eine zumindest leichte und möglicherweise sogar leichtere Übertragbarkeit als bei Delta“ sein. Unklar sei auch, „ob die neue Variante krankmachender ist“.
Der Virologe Christian Drosten hatte zuvor betont, bei der Virusvariante B.1.1.529 gebe es noch viele offene Fragen. So sei unklar, ob die Variante tatsächlich ansteckender sei oder ob ein anderer Faktor der Grund für die momentan beobachtete Ausbreitung sei. „Für eine veränderte Krankheitsschwere gibt es derzeit keine Hinweise“, teilte Drosten am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit.
Die Genom-Veränderungen bei dem Erreger wiesen darauf hin, dass die Virusvariante sich der Immunabwehr entziehen könnte. „Veränderungen im Genom sind aber allein nicht ausreichend, um von einer besorgniserregenden Situation zu sprechen“, erklärte der Virologe von der Berliner Charité. Zusätzlich müsse klar sein, dass das Virus sich schneller verbreite oder andere veränderte Eigenschaften habe, beispielsweise einen schwereren Krankheitsverlauf. Die Bewertung der Variante sei noch nicht abgeschlossen.
Die Variante weist besonders viele Mutationen im Spike-Protein auf, laut Regierungsbericht sind es mindestens 30 und damit dreimal so viele bei der Delta-Variante.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zuvor die neue Corona-Variante B.1.1.529 als „besorgniserregend“ eingestuft. Die nun Omikron genannte Variante weise eine große Anzahl von Mutationen auf. Vorläufige Hinweise deuteten auf ein erhöhtes Risiko einer Reinfektion bei dieser Variante im Vergleich zu anderen besorgniserregenden Varianten hin, zu denen auch die derzeit vorherrschende Delta-Variante zähle.
Weltgesundheitsorganisation WHO (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.11.2021
WHO stuft neue Corona-Variante als „besorgniserregend“ ein
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