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„Impfgegner“ in Österreich gestorben: Chlordioxidvergiftung, Covid oder Herzversagen?

CC0 / distelAPPArath / Pixabay / Coronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.11.2021
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Ein bekannter „Impfgegner“ in Österreich sei an Covid-19 gestorben. Er habe eine medizinische Behandlung abgelehnt und habe auf eine Selbsttherapie mit Chlordioxid gesetzt, berichtet „Zeit Online“. Auf der Internetseite des Bloggers wird die „Geschichte des Todes“ offenbar von seinem Sohn wiedergegeben, in dieser auch Kritik an den Ärzten übt.
Johann Biacsics sei „Zeit Online“ zufolge einer der führenden Köpfe der Impfgegner-Szene in Österreich gewesen. Am 11. November sei er mit einer akuten Corona-Infektion in ein Wiener Hospital eingeliefert worden. Wegen Fieberbeschwerden hätte er bereits zuvor eine Chlordioxid-Lösung eingenommen, wie das Internet-Portal schreibt. Impfen lassen wollte sich Biacsics laut dem Bericht nicht, auch eine medizinische Behandlung habe er abgelehnt. Er sei zudem davon überzeugt gewesen, die Infektion dank der Selbstbehandlung mit Chlordioxid überstanden zu haben.
Die Oberärztin des Wiener Krankenhauses habe dies anders gesehen. Sein Zustand sei „lebensbedrohlich“, habe sie gesagt. Biacsics habe sich aus der Klinik „selbst entlassen“. Lieber wolle er sich selbst therapieren, soll er den Angaben zufolge gesagt haben. Anschließend habe er sich zu Hause eine Infusion mit Chlordioxid und Natriumchlorid gegeben. Zwei Tage später sei er gestorben, berichtet „Zeit Online“.

Darstellung der Familie

Biacsics schrieb Bücher und Blogbeiträge zum Thema Gesundheit. Noch zwei Wochen vor seinem Tod soll er in Wien gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert haben. Auf Biacsics' Facebook-Seite diskutieren die User über die Umstände des Todes.
Sein Sohn weist den Ärzten eine Teilverantwortung zu. „Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nicht das Gefühl, dass sie meinen Vater als Patienten behandeln möchten, der einen Gesamtzustand hat, mit allen seinen Symptomen und der Vorgeschichte, sondern ‚nur‘ die Krankheit Corona behandeln wollten. Ich hatte ab diesem Zeitpunkt Angst um meinen Vater“, heißt es in einem Beitrag auf der Internetseite des Verstorbenen unter dem Titel „Die Geschichte von meinem Tod. Erzählt von meinem Sohn“.

Sohn beklagt Ablehnung durch Ärzte

Das Ergebnis vom PCR-Test sei zwar positiv gewesen, aber „der CT-Wert war auf 29,5 und nach meinen Erzählungen hätte klar sein sollen, dass ich Corona hinter mir gelassen habe und ich jetzt nur noch an einer Sauerstoff Unterversorgung und einer Lungenentzündung litt, die das Lungenröntgen bestätigt hatte“, erklärt der Sohn im Namen seines Vaters. Nachdem die Ärzte die Behandlungswünsche des Patienten sowie Hobby-Gesundheitsexperten abgelehnt hätten, habe er sich entschieden das Spital zu verlassen.
Die Familie habe der Erzählung nach versucht, weiterhin anderweitig ärztliche Hilfe zu holen: „Ich brauchte Infusionen und Sauerstoff. Die Aussage der Ärzte war: ‚Ich hätte im Spital bleiben sollen‘ und ‚In der Quarantänezeit kann ich Sie nicht besuchen‘ oder ‚ich sollte den Notarzt rufen, der mich dann wieder ins Spital bringen würde‘.“
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Erst am Todestag habe er sich eine Natriumchlorid-Lösung geben lassen wollen, angereichert mit, um so den Sauerstoffanteil im Blut zu steigern. Ob diese tatsächlich als Infusion verabreicht wurde, geht nicht aus dem Text hervor. Nachdem sich der Zustand des 64-Jährigen dramatisch verschlechtert habe, sei sein Herz stehengeblieben. Wiederbelebungsmaßnahmen hätten nicht gewirkt. Sein Sohn führt aus: „Offiziell wird er als Corona-Opfer in die Statistik einfließen. Doch ich weiß es besser.“
Immer wieder warnen Mediziner davor, das Bleich- und Desinfektionsmittel Chlordioxid, kurz CDL, als Mittel gegen Covid-19 anzuwenden. Die Substanz wird als „sehr giftig“ eingestuft. Die Substanz soll reizend und ätzend auf die Schleimhaut wirken.
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