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Biontech prüft Wirksamkeit seines Impfstoffs gegen neue Corona-Variante

© REUTERS / FABIAN BIMMEREin Gebäude von Biontech in Marburg
Ein Gebäude von Biontech in Marburg - SNA, 1920, 26.11.2021
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Der Impfstoff-Hersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer prüfen, ob ihr Corona-Vakzin auch gegen die neue, in Südafrika aufgetauchte Virus-Variante B.1.1.529 wirkt. Erste Ergebnisse der Untersuchung werden bereits in zwei Wochen erwartet. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Biontech-Sprecher am Freitag.
„Spätestens in zwei Wochen erwarten wir weiterführende Daten aus den Labortests“, wird der Sprecher der Firma von der Nachrichtenagentur zitiert. Diese Daten würden Aufschluss darüber geben, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich sei.
Die beiden Unternehmen hätten schon vor Monaten Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer resistenten Variante den mRNA-Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von 100 Tagen auszuliefern, hieß es.
B.1.1.529 unterscheide sich deutlich von den bisher beobachteten Corona-Viren. Sie weise zusätzliche Mutationen im Spike-Protein auf, was charakteristisch für Coronaviren ist.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild) - SNA, 1920, 26.11.2021
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Die Mutation B.1.1.529 war am 11. November erstmals in die Datenbanken aufgenommen worden. Der erste Fall einer Ansteckung mit der neuen Virusvariante war in Botswana gemeldet worden, später wurden mehrere Infektionsfälle in Südafrika registriert. Bislang wurde die neue Corona-Variante bei 77 Menschen in Südafrika und bei vier weiteren in Botswana festgestellt.
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Am Freitag meldete das israelische Gesundheitsministerium erstmals eine Infektion mit der Virus-Variante B.1.1.529. Betroffen sei eine Person, die aus dem südostafrikanischen Land Malawi zurückgekehrt sei. Derzeit würden weitere zwei Verdachtsfälle untersucht, hieß es.
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