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„Es hätte nicht die Kanzlerin sein müssen“: Baerbock kritisiert Merkels Telefonate mit Lukaschenko

© REUTERS / ANNEGRET HILSEGrünen-Ko-Vorsitzende Annalena Baerbock
Grünen-Ko-Vorsitzende Annalena Baerbock - SNA, 1920, 26.11.2021
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Die designierte neue Außenministerin Annalena Baerbock hat in einem Interview mit dem „Spiegel“ die Telefonate von Kanzlerin Angela Merkel mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko kritisiert.
„Es hätte nicht die Kanzlerin sein müssen, die bei Lukaschenko anruft“, sagte sie laut Vorabbericht vom Freitag. In Bezug auf die Kritik aus Osteuropa an den Telefongesprächen äußerte sie, eine „einfache Lösung“ in der Krise gebe es zwar nicht, aber es sei wichtig, dass Deutschland, die EU und Polen bei der Angelegenheit „gemeinsam agieren“.
Dem belarussischen Staatschef Lukaschenko warf die Grünen-Co-Chefin eine „zweifache Erpressung“ vor: Einerseits würden geflüchtete Menschen „missbraucht, um Europa zu spalten“, sagte sie. Andererseits wolle die belarussische Regierung von den Europäern als Gesprächspartner anerkannt werden, „obwohl sie die Opposition unterdrückt“.
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Man dürfe sich „von Diktatoren nicht erpressen lassen“, so Baerbock weiter. Trotzdem plädiere sie für einen Dialog mit dem Regime: „Ohne Dialog kann man keine Außenpolitik betreiben“. Die Menschen im Grenzgebiet müssten versorgt werden, auch auf polnischem Gebiet, betonte sie.
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