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„BlockFriday“: Umweltaktivisten blockieren 15 Amazon-Logistikzentren

© AFP 2021 / BEN STANSALLProtestaktion von Extinction Rebellion
Protestaktion von Extinction Rebellion - SNA, 1920, 26.11.2021
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Aktivisten der internationalen Bewegung „Extinction Rebellion“ haben am Freitagmorgen 15 Logistikzentren des Online-Riesen Amazon in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden blockiert. Das Datum wurde nicht zufällig gewählt – der letzte Freitag im November gilt als größter Shopping-Tag des Jahres.
Die Aktion verläuft unter dem Motto „BlockFriday“. Laut den Aktivisten beruht das Geschäftsmodell von Amazon auf Ausbeutung von Mensch und Umwelt sowie auf Manipulation und Greenwashing. Der Black Friday verkörpert laut einer Erklärung der Bewegung „eine Besessenheit von übermäßigem Konsum, die nicht mit einem lebenswerten Planeten vereinbar ist“.
Amazon und ähnliche Verkaufsriesen schüren laut der Erklärung „den grassierenden Konsum“, damit die Leute Dinge kaufen, „die wir nicht brauchen, zu einem Preis, den sich der Planet nicht leisten kann“.
In Großbritannien protestierten Mitglieder der Bewegung vor insgesamt 13 Logistikzentren des US-Onlinehändlers, darunter in Doncaster, Newcastle, Manchester, Peterborough und Dunfermline. Zusammen sollen diese Logistikzentren laut „Extinction Rebellion“ für rund die Hälfte der Auslieferungen in Großbritannien verantwortlich sein.
Die Gruppe blockiert die Eingänge mit Bambusstrukturen und Bannern mit beispielsweise folgenden Slogans: „Amazon Crime“ und „Infinite Wachstum, Finite Planet“. Die Protestler wollen 48 Stunden lang vor den Gebäuden ausharren. In einigen Städten gibt es Medienberichten zufolge schon Festnahmen.
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