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Russischer Umweltdienst verleiht internationalen Kinder- und Jugendpreis „Umwelt geht alle an“

© SNA / Илья Питалев / Zur BilddatenbankKinder- und Jugendpreis „Umwelt geht alle an“
Kinder- und Jugendpreis „Umwelt geht alle an“ - SNA, 1920, 25.11.2021
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Der Föderale Dienst für Umweltmanagement (Rosprirodnadzor) hat am Donnerstag im Zuge einer Online-Konferenz die Ergebnisse des Internationalen Kinder- und Jugendpreises „Ökologie geht alle an“ bekannt gegeben. Von den rund 200 Finalisten soll demnach fast die Hälfte der Teilnehmer erste, zweite und dritte Plätze belegt haben.
„Die Jury hat hitzige Debatten geführt, sie wollte jedes Kind, jede Schule und jede Institution, die wir gesehen haben, auszeichnen“, sagte Swetlana Radionowa, Leiterin von Rosprirodnadzor. Es seien tatsächlich viele preiswürdige Arbeiten eingegangen. Daher habe sich die Jury entschieden, so Radionowa weiter, nicht nur die Gewinner zu ermitteln, sondern den Kindern auch Sonderpreise zu verleihen.
Mit Verweis auf den Beschluss der Juryvorsitzenden, Viktorija Abramtschenko, erklärte die Leiterin von Rosprirodnadzor, dass die zwölfjährige Wera Baukina aus Sankt Petersburg mit dem Grand Prix ausgezeichnet worden sei.
Sie habe demnach einen „Ökologischen Unterricht des Igels Syroeschkin“ erstellt und bringe Erstklässlern die Umwelt-Etikette bei. Darüber hinaus sei die junge Gewinnerin auch die Spitzenreiterin bei der Zahl der eingereichten Wettbewerbsarbeiten – sie soll mehr als fünfzig Arbeiten in fast allen 12 Nominierungen eingeschickt haben.

Preisträger des ersten und zweiten Grades

Der Preis ersten Grades des stellvertretenden Premierministers der Russischen Föderation wurde auch an zwei Familien aus Grosny (Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tschetschenien – Anm. d. Red.) und dem Dorf Tschigassowo im Moskauer Gebiet, und zwar an die Familien Timoschenko und die Sakrailow verliehen, die am ökologischen Schwimmen „Für einen sauberen Baikalsee“ teilgenommen haben.
Der Preis zweiten Grades wurde der Moskauer Staatlichen haushaltsfinanzierten Bildungseinrichtung des 7. Bildungszentrums für Rehabilitation und Bildung verliehen, die zusammen mit den Schülern Papier recycelt und daraus Notizbücher hergestellt hatte. Die Bildungsorganisation wendet unter anderem ihre eigene Methode – eine Schmetterlingstherapie – bei der Arbeit mit Kindern an.

Alle Teilnehmer auf Augenhöhe

Die Leiterin von Rosprirodnadzor erklärte auch, dass Kinder mit Behinderung mit den anderen Teilnehmern auf Augenhöhe gewesen seien, sich „sehr aktiv“ gezeigt und ebenso Preise entgegengenommen hätten.
Unter ihnen waren Irina Tschebarewa aus der Stadt Balaschicha im Gebiet Moskau, die im Rollstuhl einen „herzergreifenden“ Tanz gezeigt hat, den sie dem Problem des Umweltschutzes gewidmet hat. Eine andere Teilnehmerin, Julia Nemtsewa, aus einer Sonderschule für Kinder mit Behinderung in Naro-Fominsk (ca. 70 km südwestlich von Moskau entfernt – Anm. d. Red.) erzählte den Schülern über das Problem der Waldbrände.
Waisenhäuser, soziale Rehabilitationszentren, Kinderheime, Internate für Kinder mit Behinderungen hätten aktiv an der Auszeichnung teilgenommen – es seien insgesamt 64 Einrichtungen aus Russland und dem Ausland gewesen, betonte Radionowa. Die Gesamtzahl der angenommenen Bewerbungsanträge hat sich ihr zufolge auf etwa 200 belaufen. Diese Arbeiten seien sehr überzeugend und standen den anderen in nichts nach.
„Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Kinder auszeichnen konnten. Fast zweihundert Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Teilen der Welt werden nicht nur Geschenke erhalten, sondern haben bereits dank des Projekts auch unschätzbare Erfahrungen und neues Wissen erworben“, erklärte der stellvertretende Leiter des Zentrums „Arktische Initiativen“, Rustam Romanenkow.
Aus seiner Sicht war es wichtig, „nicht nur die Talente der Kinder zu zeigen, sondern auch Umweltprobleme zu erkennen und Wege zu ihrer Lösung zu finden“. In diesem Zusammenhang zeigte sich Romanenkow zuversichtlich, dass die Jugendlichen weiterhin ein Vorbild für viele andere sein würden, denn „die Umwelt geht alle an“.

Internationale Teilnehmer ausgezeichnet

Bei der ausländischen Nominierung „Ökologie in der Welt“, bei der die Teilnehmer über die einzigartigen ökologischen Erfahrungen ihres Territoriums sprachen, belegte Santiago Ariel de la Cruz Kuba aus Peru mit einem Video über den Roboter Kippi den ersten Platz in der Alterskategorie von sieben bis elf Jahren.
Den zweiten Platz hat Luis Alberto Del Cid Dominguez aus Panama belegt. Der Preis für den dritten Platz ging an Avliewkulova Safina aus Usbekistan. In der Seniorenkategorie gewannen Sofia Larina aus Makejewka, Region Donezk, den zweiten Platz teilten sich Ariel Espinosa aus Mexiko und Maria Jose Garson Bermudez aus Kolumbien.
Auch Sonderpreise seien, so Radionowa, Kindern aus vielen Ländern verliehen worden – von Indien und China bis Großbritannien. Die Preise und Geschenke für ausländische Teilnehmer werden per Kurierdienst verschickt.
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Junges Projekt „Umwelt geht alle an“

Die Hauptaufgabe des Projekts besteht darin, auf das Thema Umwelt und den Respekt vor der Natur aufmerksam zu machen, das Niveau der ökologischen Kultur unter jungen Menschen zu erhöhen, talentierte Kinder und Jugendliche zu erkennen sowie sie zu interessanten Arbeiten zu ermutigen. Die Auszeichnung wurde von Rosprirodnadzor im Frühjahr 2021 ins Leben gerufen.
Sechs Monate lang gingen insgesamt 9.500 Bewerbungen ein, 6.000 Arbeiten wurden entsprechend der Wettbewerbsordnung angenommen. Für das Finale des Wettbewerbs wurden rund 650 Arbeiten ausgewählt, die in die Shortlist für die Jury aufgenommen wurden.
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