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Serbien dankt Russland für „historischen“ Gasvertrag

© SNA / Mikhail Klimentjew / Zur BilddatenbankDas Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic (links) in Sotschi
Das Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic (links) in Sotschi - SNA, 1920, 25.11.2021
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Das Abkommen zwischen dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, und seinem serbischen Amtskollegen, Aleksandr Vucic, über Gaslieferungen ist laut dem Außenminister Serbiens, Nikola Selakovic, historisch und bestätigt die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
„Der serbische Präsident, Aleksandr Vucic, hat mit dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, eine historische Einigung über den Preis erzielt, die einmal mehr das gegenseitige Verständnis und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren beiden Staaten bestätigt“, so Selakovic.
Serbiens konsequente Politik zur Einhaltung des Völkerrechts und Vucics persönliche Beziehungen zu den führenden Politikern der Welt seien „ein Rezept für die langfristige Entwicklung und das Wohlergehen des Landes“.
„Serbien ist dem befreundeten und brüderlichen Russland dankbar, da es sich um die nationalen Interessen Serbiens kümmert und bereit ist, in einer Situation zu helfen, in der die ganze Welt mit einer Energiekrise konfrontiert ist. Energiestabilität und zuverlässige Gasversorgung sind Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der serbischen Wirtschaft, und Serbien kann die Bereitschaft, entgegenzukommen, sowie das Verständnis des russischen Präsidenten Putins schätzen und die Unterstützung für unsere Multi-Vektor-Politik bekräftigen“, heißt es in einer Erklärung des serbischen Außenministeriums.
Vucic selbst hat die Hilfe Putins ebenso hoch geschätzt:
„Putin hat uns mit seiner Einstellung sehr geholfen – er ist darauf eingegangen, dass wir im Winter Gas zum gleichen Preis und zu gleichen Bedingungen erhalten, obwohl der Vertrag ausläuft“.
Ihm zufolge wird auch nach Ablauf des Halbjahres ein akzeptabler Preis für russisches Gas für Serbien erwartet. Vucic fügte hinzu, dass die über sechs Monate eingesparten Mittel im Verhältnis zu den aktuellen Börsenpreisen für Brennstoff in Höhe von rund 300 Millionen Euro für den Bau eines Nationalstadions ausreichen würden.
Der serbische Staatschef äußerte sich am Donnerstag außerdem zu der voraussichtlichen Teilnahme des russischen Präsidenten per Videoschalte an der für Dezember geplanten Eröffnung eines Wärmekraftwerks in der Stadt Pancevo bei Belgrad, das bis zu 350 Millionen Kubikmeter Gas pro Jahr verbrauchen wird.
Das Projekt wird von dem russischen Unternehmen „Gazprom Energoholding Group“ gemeinsam mit dem „NIS jsc Novi Sad“ (gehört zum russischen Mineralölunternehmen „Gazprom Neft“) in der Nähe der Ölraffinerie in Pancevo umgesetzt. Die erzeugte Wärme soll dem Bedarf dieser Raffinerie zugeführt und der Strom in Serbien und den Nachbarländern verkauft werden.
Serbiens Flagge  - SNA, 1920, 11.10.2021
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Am Donnerstag empfing Putin Vucic in Sotschi, wo sie ein Gespräch über ein breites Spektrum von Themen führten. Nach dem Treffen sagte der serbische Präsident, dass der Gaspreis aus Russland für sein Land in den nächsten sechs Monaten auf dem bisherigen Niveau von 270 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter bleiben werde und dass die beiden Seiten Verständnis über die Erhöhung und Flexibilität der Lieferungen erzielt hätten.
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