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Russische Außenamtssprecherin ruft Berlin und Paris zu Beendigung politischer Spekulationen auf

© SNA / Pressedienst des Außenministeriums RusslandsSprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto)
Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto) - SNA, 1920, 25.11.2021
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Moskau fordert von Paris und Berlin, politische Spekulationen sein zu lassen sowie Kiew zur Erfüllung der Minsker Abkommen zu bewegen. Dies erklärte am Donnerstag die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.
„Leider gehen unsere Kollegen nach dem ,Normandie-Format‘ – Deutschland und Frankreich – die sich öffentlich für die schnellstmögliche Regelung der Situation im Donbass aussprechen, weiterhin einer prinzipiellen Einschätzungen von Kiews Verhalten aus dem Weg. Und natürlich schieben sie weiter Russland die Schuld für den mangelnden Fortschritt im Verhandlungsprozess in die Schuhe“, erklärte Sacharowa beim Briefing.
Die russische Seite hat ihren Worten zufolge „bereits so viele Phantasien gehört“, dass sie gezwungen gewesen sei, eine diplomatische Korrespondenz publik zu machen. Sie fügte hinzu, dass Moskau – wie es sich anhand dieser Korrespondenz herausstellte – nicht auf die Durchführung eines Treffens im „Normandie-Format“ verzichtet habe.
„Wir rufen Deutschland und Frankreich dazu auf, davon abzusehen, sich mit politischen Spekulationen sowie märktlichen und die Realität verzerrenden PR-Aktionen zu befassen und ernsthaft daran zu denken, Kiew zur Erfüllung seiner Verpflichtungen zu bewegen“, erläuterte sie.
Zuvor hatte Russlands Außenministerium die diplomatische Korrespondenz des Außenministers Sergej Lawrow mit seinen Amtskollegen aus Frankreich und Deutschland publik gemacht, um eine Verzerrung der Moskauer Position in Bezug auf das „Normandie“-Ministertreffen zu vermeiden.
Russlands Präsident Wladimir Putin referiert in einer erweiterten Sitzung des Kollegiums des Außenministeriums. Moskau, 18. November 2021 - SNA, 1920, 18.11.2021
Putin wirft dem Westen Nachgiebigkeit gegenüber Kiew vor

Lage im Donbass

Die ukrainischen Behörden hatten im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk eingeleitet, die nach dem Staatsstreich in der Ukraine im Februar 2014 ihre Unabhängigkeit erklärt hatten.
Die EU-Flagge - SNA, 1920, 15.11.2021
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Nach jüngsten Angaben der Uno sind bei dem Konflikt im Osten der Ukraine etwa 13.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Beilegung des Konflikts im Donbass wird unter anderem auch im Rahmen der Kontaktgruppe in Minsk besprochen. Sie hat seit September 2014 drei Dokumente verabschiedet, die Schritte zur Deeskalation des Konflikts regeln sollen. Allerdings kam es immer wieder zu Schusswechseln zwischen den Konfliktparteien.
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