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Mindestens 52 Tote bei Grubenunglück in Sibirien

© SNA / Alexander Kryazhev / Zur BilddatenbankGrubenunglück im Schacht „Listwjaschnaja“
Grubenunglück im Schacht „Listwjaschnaja“ - SNA, 1920, 25.11.2021
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Bei dem schwersten Grubenunglück im Westen Sibiriens sind nach Angaben der russischen Rettungsdienste mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen.
Unter den Opfern seien auch sechs Rettungskräfte, die bei Sucharbeiten in dem Bergwerk gestorben seien.
Im Schacht „Listwjaschnaja“ hatte sich am Donnerstagmorgen eine Explosion ereignet. Nach Angaben der regionalen Behörden befanden sich zu dem Zeitpunkt 285 Menschen in der Mine, von denen 239 gerettet wurden. Mehr als 40 von ihnen seien in Krankenhäusern, teilte der Gouverneur des Gebietes Kemerowo, Sergej Ziwiljow, mit.
Die Ursache für das Unglück war nach Angaben des stellvertretenden Generalstaatsanwalts Dmitri Demeschin eine durch einen Funken verursachte Methanexplosion und der anschließende dynamische Schlag, durch den die Bergleute verletzt wurden.
Der russische Präsident, Wladimir Putin, drückte den Angehörigen der Opfer der „Tragödie“ sein Beileid aus und ordnete an, den Hinterbliebenen und Überlebenden zu helfen. „Die Situation wird leider nicht leichter. Es gibt auch eine Gefahr für das Leben der Rettungskräfte“, sagte Putin.
Der russische Untersuchungsausschuss (SK) teilte mit, im Rahmen der Ermittlungen seien der 47-jährige Bergwerksdirektor, sein Stellvertreter und ein Abteilungsleiter festgenommen worden. Sie müssten sich wegen Verletzung von Arbeitsvorschriften verantworten.
Havarie in sibirischer Mine - SNA, 1920, 25.11.2021
Havarie in sibirischer Mine fordert Dutzende Verletzte und neun Todesopfer
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