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Lukaschenko: EU sollte Rückholflüge für Migranten aus Minsk bezahlen

© SNA / BelTA / Zur BilddatenbankDer weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko (Archivbild)
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko (Archivbild) - SNA, 1920, 25.11.2021
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Die EU sollte laut dem weißrussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, Rückholflüge für Nahost-Flüchtlinge vom Flughafen Minsk in ihre Heimat bezahlen.
Wie die weißrussische Nachrichtenagentur Belta am Donnerstag mitteilte, hat der Präsident in einer gemeinsamen Sitzung der Verfassungskommission und der Arbeitsgruppe zur Fertigbearbeitung des Verfassungsentwurfs in Minsk dieses Thema angesprochen:
„Wenn sie abreisen wollen, bitte. Wir bringen sie (die Flüchtlinge – Anm.d.Red.) am Flughafen zusammen”, sagte der weißrussische Staatschef. Nach Angaben der Agentur hat man dem Präsidenten erwidert, dass es um die Bezahlung der Flugkosten gehe.
„Dann lassen wir die Europäer zahlen“. Lukaschenko zufolge hat die EU nur eigenen Angaben nach das Geld verteilt:
„Keine einzige Kopeke ist hierhergekommen. Das Rote Kreuz und die anderen... Bislang ernähren wir diese Leute, nicht auf ihre (der EU – Anm. d. Red.) Kosten. Das ist für sie von Bedeutung“, sagte Lukaschenko.
Seiner Meinung nach sollte die EU die Rückholflüge bezahlen:
„Was kostet dann dieser Flug?! Und es gibt niemanden, der dafür zahlt. Lassen wir die Europäische Union bezahlen“.
Am Mittwoch hatte ein Sprecher der Fluggesellschaft Iraqi Airways bestätigt, dass das Unternehmen am Donnerstag einen Abholflug aus Minsk nach Bagdad für die irakischen Staatsbürger, die versucht hätten, über Weißrussland in die EU zu gelangen, durchführen werde. Der Flug wurde mit den weißrussischen Luftfahrtbehörden vereinbart.
Die Migranten kamen in der Nacht auf Donnerstag am Flughafen von Minsk an, aber das Unternehmen stornierte den Flug.
Der Sprecher von Iraqi Airways, Hussein Jalil, sagte dann am Donnerstag, der Flug sei auf Antrag des irakischen Außenministeriums auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
Die Nachrichtenagentur Sputnik Belarus berichtete ihrerseits unter Berufung auf einen Vertreter des weißrussischen Außenministeriums, der Flug sei gestrichen worden, da die EU bestimmte Vereinbarungen mit der irakischen Fluggesellschaft nicht eingehalten habe.
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Laut dem außenpolitischen Sprecher der EU-Kommission, Peter Sano, werden derzeit Berichte über die Annullierung des Fluges wegen fehlender Zahlungen seitens der EU geprüft.
„Wir prüfen die Informationen, um festzustellen, ob diese Aussage wahr ist, und werden eine Mitteilung machen, wenn wir weitere Informationen haben“, sagte er.
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