Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Mit Nachtragshaushalt: Ampelparteien wollen über 50 Milliarden in Klimafonds stecken

© AP Photo / Markus SchreiberDer FDP-Vorsitzende Christian Lindner, der SPD-Chef Olaf Scholz und die Grünen-Co-Vorsitzende Annalena Baerbock und Robert Habeck
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner, der SPD-Chef Olaf Scholz und  die Grünen-Co-Vorsitzende Annalena Baerbock und Robert Habeck - SNA, 1920, 25.11.2021
Abonnieren
Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP plant, im Rahmen des Nachtragshaushalts mehr als 50 Milliarden Euro in den neuen Klimafonds zu pumpen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag unter Verweis auf mehrere Quellen, die mit den Überlegungen vertraut sein sollen.
Die Gelder können demnach in den nächsten Jahren für Investitionen in den Klimaschutz genutzt werden. Der Verschuldungsrahmen in Höhe von 240 Milliarden Euro für dieses Jahr werde damit doch nahezu ausgeschöpft, so die Insider. Zuletzt war hier eigentlich mit deutlich weniger gerechnet worden.
Grünen-Ko-Vorsitzende Annalena Baerbock und Robert Habeck - SNA, 1920, 25.11.2021
Habeck als Vizekanzler: Baerbock bestätigt indirekt parteiinterne Absprache
Die Ampel-Parteien haben sich in ihrem Koalitionsvertrag dazu verpflichtet, den Energie- und Klimafonds (EKF) zu einem Klima- und Transformationsfonds weiterzuentwickeln. „Wir werden im Haushalt 2021 Mittel aus bereits veranschlagten und nicht genutzten Kreditermächtigungen über einen Nachtragshaushalt dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) zweckgebunden für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen und Maßnahmen zur Transformation der deutschen Wirtschaft zur Verfügung stellen“, hieß es. Die Summen blieben allerdings offen.
Das Bundesfinanzministerium habe sich geweigert, sich zu den Informationen zu äußern, so die Nachrichtenagentur.
Windkraftwerk (Symbolbild) - SNA
Gründe für erhöhte Klimaschutzausgaben der Deutschen Industrie

Die Industrie in Deutschland hat ihre Investitionen in den Klimaschutz innerhalb von zehn Jahren (2009 – 2019) mehr als verdoppelt, so das Statistische Bundesamt im Oktober 2021. Insgesamt 3,46 Milliarden Euro gaben die Unternehmen 2019 für Anlagen zur Vermeidung von Emissionen oder zu einer schonenderen Nutzung von Ressourcen aus. 2009 waren es 1,63 Milliarden Euro. Ein Grund dafür dürften sowohl gesetzliche Regelungen als auch die staatliche Förderung sein, so das Amt. Der Staat fördere seit Jahren die Umstellung auf Produktionsprozesse, die weniger Energie verbrauchen und das Klima schonen.

ExpandierenMinimieren
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала