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Bootsdrama mit 27 Toten auf Ärmelkanal – Ein Schleuser kam aus Deutschland

© REUTERS / GONZALO FUENTESMigranten in einem Schlauchboot in Nordfrankreich (Archivfoto)
Migranten in einem Schlauchboot in Nordfrankreich (Archivfoto) - SNA, 1920, 25.11.2021
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Mindestens 27 Menschen sind am Mittwoch beim Untergang eines Migrantenbootes im Ärmelkanal ums Leben gekommen. Die französischen Behörden nahmen noch am Abend und in der Nacht fünf mutmaßliche Schleuser fest. Einer soll aus Deutschland gekommen sein.
„Der Schleuser, den wir heute Nacht festgenommen haben, hatte deutsche Kennzeichen“, sagte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin am Donnerstag im Fernsehen laut der DPA. Auch die eingesetzten Schlauchboote seien in Deutschland gekauft worden. Darmanin zufolge stammen etliche der von Schleusern an der Kanalküste eingesetzten Boote generell aus Deutschland. „Die Schleuser kaufen diese Schlauchboote in Deutschland mit Bargeld.“
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.10.2021
Toter Flüchtling in Transporter in Sachsen: Fahndung nach mutmaßlichem Schleuser
Nach dem Untergang des Migrantenbootes, das nach Großbritannien unterwegs war, haben sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister, Boris Johnson, auf verstärkte Anstrengungen verständigt, um weitere solche Dramen zu verhindern.
Bei ihrem Telefonat am späten Mittwochabend betonten beide die Notwendigkeit, Schleuserbanden zu stoppen, die das Leben von Menschen in Gefahr bringen, wie die DPA unter Berufung auf den Elysée-Palast berichtet. Macron brachte demnach seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Briten zur Zusammenarbeit bereit seien und das Flüchtlingsdrama nicht zu politischen Zwecken instrumentalisierten.
Im November hat die Polizei in Sachsen und Thüringen insgesamt 969 unerlaubt eingereiste Personen mit Bezug zu Belarus registriert. Bis Mittwoch wurden zudem 36 Schleuser gefasst, wie die Bundespolizeidirektion Pirna am Donnerstag mitteilte. Hauptherkunftsland der Migranten ist demnach der Irak, auf den zwei Drittel der aufgegriffenen Personen entfallen. Mit deutlichem Abstand folgen Syrien und der Iran. Einige der gefassten Einwanderer stammen aus dem Jemen, der Türkei und Afghanistan.
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