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Berlin-Neukölln: Polizei führt Razzia bei Mitgliedern des Remmo-Clans durch

© CC0 / Diegoparra / PixabayPolizeiauto (Symbolbild)
Polizeiauto (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.11.2021
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Im Berliner Stadtteil Alt-Buckow ist am Donnerstag eine Razzia in einer Villa durchgeführt worden, die von Mitgliedern des Remmo-Clans bewohnt wird. Es geht um den Verdacht der Urkundenfälschung. Dutzende Polizeikräfte waren im Einsatz.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Angaben deutscher Medien gegen Mitglieder der deutsch-arabischen Großfamilie, die die Villa bewohnen, den Mietvertrag aber gefälscht haben sollen. Die Polizei war mit 40 Beamten vor Ort, darunter auch Kräfte des Spezialeinsatzkommandos.
Das Bezirksamt hatte Mitgliedern des bundesweit bekannten Remmo-Clans die von ihnen bewohnte Villa in Alt-Buckow zum 31. Oktober gekündigt. Die Familie aber zog nicht aus, obwohl der Bezirk den Remmos wegen deren „familiären Situation“ und der schwierigen Suche nach „Ersatzwohnraum“ eine mehrmonatige Frist eingeräumt hatte.
Ein Sohn des Clan-Oberhauptes hatte die denkmalgeschützte Villa gekauft und an seine Eltern vermietet, laut Bezirk wohnen dort zwölf bis 14 Menschen. 2018 beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft 77 Immobilien aus Clan-Vermögen, darunter auch die Villa. Sie wurden laut Gerichtsurteilen nicht mit legalem Geld gekauft.
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Inzwischen ist der Bezirk Neukölln als zuständige Kommune Besitzer der Villa. Er kündigte der Familie im Sommer mit Verweis auf einen gefälschten Mietvertrag und reichte eine Räumungsklage ein. Aufgrund der angespannten Wohnungssituation hatte Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) die Frist damals bis zum 31. Oktober verlängert.
Der mutmaßlich gefälschte Mietvertrag gilt laut dem Magazin „Tagesspiegel“ für einen benachbarten Garten. Im Sommer hatte der Bezirk mit Hilfe der Polizei einen hohen Metallzaun neben der Villa bauen lassen, weil die Familie das Gartengrundstück nutzte, auf das sie laut Behörden keinen Anspruch hat.
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