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Ausgangssperre für Ungeimpfte in mehreren Landkreisen in Brandenburg – Medien

© REUTERS / LUKAS BARTHTotaler Corona-Lockdown in Österreich. Salzburg, 22. November 2022
Totaler Corona-Lockdown in Österreich. Salzburg, 22. November 2022 - SNA, 1920, 25.11.2021
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Aufgrund mehrerer Landkreise mit Corona-Inzidenzen teilweise über 1000, greift die Brandenburger Landesregierung zu drastischen Maßnahmen. Laut Medien gilt ab Donnerstag eine nächtliche Ausgangssperre für ungeimpfte Menschen in mehreren Regionen des Landes. Außerdem entsteht im Elbe-Elster-Kreis ein „schwarzes Krankenhaus“.
Wie das Inforadio des „RBB“ meldet, gilt ab Donnerstag „in vier Brandenburger Landkreisen für Nicht-Geimpfte eine nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 bis 6 Uhr.“
Konkret betroffen sind demnach folgende Landkreise im Land Brandenburg: Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße. Alle vier Landkreise weisen seit mehr als drei Tagen eine Sieben-Tage-Inzidenz von knapp unter oder weit über 1000 auf. Allein der Kreis Oberspreewald-Lausitz meldete zuletzt eine Inzidenz von über 1294. Angesichts dieser dramatischen Corona-Lage sei diese Maßnahme unausweichlich, so Landesregierung und Behörden.
„Das Brandenburger Kabinett hatte am Dienstag beschlossen, dass in dem Fall eine Ausgangsbeschränkung in Kraft tritt.“ Zweite Voraussetzung sei, dass die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-Patienten landesweit bei über zehn Prozent liege. Auch das sei momentan der Fall: „Die Quote beträgt aktuell 16 Prozent.“
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Ebenso weist der Brandenburger Landkreis Teltow-Fleming seit Donnerstag „eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 750 auf.“ Bliebe dies die nächsten Tage so, „gilt dann auch dort eine Ausgangsbeschränkung.“

„Reines Corona-Krankenhaus“ entsteht in Hotspot

Wie regionale Medien weiter berichten, entsteht derzeit in Finsterwalde „ein reines Corona-Krankenhaus“. Die Stadt liegt im „Corona-Hotspot“ Elbe-Elster. Jenes Krankenhaus solle innerhalb des Elbe-Elster-Klinikums zu einem so genannten „schwarzen Krankenhaus“ umfunktioniert werden. „So wird in Medizinerkreisen ein Haus bezeichnet, in dem ausschließlich Covid-Erkrankte behandelt werden – zur Unterscheidung vom ‚weißen Haus‘ ohne Corona-Patienten.“
Der Elbe-Elster-Kreis im Süden Brandenburgs ist seit Ende Oktober fast ununterbrochen der Corona-Hotspot des Bundeslandes. Am Mittwoch war laut Medienberichten die dortige Inzidenz auf 1410,7 gestiegen. Dies sei bundesweit der aktuell vierthöchste Wert überhaupt in einem Landkreis.
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