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Wie viel zahlt Google an „Spiegel“ & Co.? – DJV fordert Transparenz bei Urheberrecht

Google (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.11.2021
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Wie kürzlich bekannt geworden ist, hat Google Verträge mit großen Verlagen geschlossen, Verhandlungen mit kleineren Verlagen seien im Gange. Bei den Verträgen geht es um die Zahlungen gemäß dem Urheberrecht, die Höhe ist jedoch nicht bekannt. Das muss sich ändern, fordert der Deutsche Journalisten-Verband.
Große Verlage, darunter „Zeit“ und „Spiegel“ sollen künftig vom Suchmaschinenkonzern Google gemäß dem neuen Urheberrecht vergütet werden. Obwohl die entsprechenden Verträge bereits vor einiger Zeit geschlossen wurden, ist bis heute unklar, in welcher Höhe die Zahlungen sein werden. Wie der Deutsche Journalisten-Verband in einer aktuellen Pressemitteilung schreibt, steht den Urhebern nach geltendem Recht mindestens ein Drittel der Einnahmen zu. „Es ist das gute Recht der Autorinnen und Autoren“, so DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall, „dass sie die Summen kennen, an denen sie partizipieren.“ Befremdlich sei zudem, dass es bisher kein Übereinkommen zwischen Google und der zuständigen Verwertungsgesellschaft Corint Media gebe. Corint fordere 420 Millionen Euro, Google halte diese Summe für überzogen.
Es dürfe auch nicht allein um die schwarze Zahl in der Unternehmensbilanz gehen, sondern auch um die wirtschaftlichen Perspektiven der Urheber, so Überall. Es sei jedoch bemerkenswert, dass Google nun Ansprüche von Verlagen und Urhebern aus dem Leistungsschutzrecht für Presseverlage anerkenne, die in früheren Jahren zurückgewiesen worden seien.
Google-Logo - SNA, 1920, 18.11.2021
Frankreich: Google und AFP einig über Urheberrechte
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