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USA: Pfizer sucht nach Verantwortlichen für Fehlinformationen über Corona-Impfstoffe

© REUTERS / Dado RuvicCorona-Impfstoff Pfizer/BioNTech
Corona-Impfstoff Pfizer/BioNTech - SNA, 1920, 24.11.2021
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Pfizer sucht nach den Menschen, die auf einer konservativen Website Fehlinformationen über Impfstoffe gegen das Coronavirus und Pfizers Vorstandsvorsitzenden und seine Ehefrau veröffentlicht haben.
Der Anwalt von Pfizer „Paul, Weiss, Rifkind, Wharton & Garrison LLP“ in New York hat das in Kalifornien registrierte Unternehmen „Dreamhost LLC“, das Webhosting-Dienste anbietet, aufgefordert, die Identität der Person mitzuteilen, die die Webseite „Conservative Beaver“ mit Fehlinformationen über Impfstoffe gegen das Coronavirus betrieben hatte.
Der Anwalt will demnach eine Klage gegen die Person einreichen, die zwei Artikel mit Impfstoff-Fehlinformationen veröffentlichte.
Der erste Artikel, der am 5. November veröffentlicht wurde, behauptete, dass der Pfizer-Vorstandsvorsitzende Albert Bourla verhaftet worden und wegen mehrfachen Betrugs angeklagt worden sei, der aus der Fälschung von Impfstoffdaten und der Bestechung von Beamten resultiert habe. Es wurde auch behauptet, dass die Massenmedien das Geschehene verdunkelt hätten.
Der zweite Artikel vom 10. November behauptete, dass Bourlas Frau von ihrem Ehemann dazu gezwungen worden sei, sich impfen zu lassen, und anschließend an Covid-Komplikationen gestorben sei.
Sie ist aber nicht tot und es gibt kein Anzeichen dafür, dass sie gezwungen wurde, sich impfen zu lassen:
„Die Frau unseres Vorstandsvorsitzenden ist gesund, und es geht ihr gut, im Gegensatz zu dem, was im Internet gesagt wurde“, schrieb die Sprecherin von Pfizer Amy Rose in einer E-Mail an die AP.

„Es ist krass, dass eine Person, die sich als Journalist präsentiert, solche Lügen über unseren CEO und seine Familie verbreiten würde, mit dem Ziel, das Vertrauen gegenüber einem Impfstoff zu untergraben, der Hunderten von Millionen Menschen weltweit verabreicht worden ist.“

Die Einreichung der Klage könnte Pfizer und anderen Impfstoffherstellern einen Plan zur Bekämpfung von Impfstoff-Fehlinformationen liefern. Die Aufgabe ist aber schwierig, da kurzlebige Online-Mediengruppen wie „Conservative Beaver“ oft von schwer identifizierbaren Organisationen geleitet werden.
Wenn die Anwälte erfolgreich sind, könnte dies anderen Unternehmen einen Präzedenzfall zur Bekämpfung von Fehlinformationen bieten.
Zuvor hatte Bourla in einem Interview mit dem „Think tank“ des Atlantic Council diejenigen, die Fehlinformationen über Impfstoffe verbreiten, als „Kriminelle“ bezeichnet.

„Sie sind nicht (nur – Anm. d. Red.) schlechte Menschen“, so der Vorstandsvorsitzende. „Sie sind Kriminelle, weil sie buchstäblich Millionen von Menschenleben gekostet haben“.

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