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Uno-Flüchtlingshilfe: Müssen Frauen und Mädchen besser schützen

© REUTERS / ABUBAKER LUBOWAFlüchtlinge in der Republik Kongo (Archivbild)
Flüchtlinge in der Republik Kongo (Archivbild) - SNA, 1920, 24.11.2021
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Die Uno-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, hat angesichts des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November auf die Notlage von Frauen und Kindern auf der Flucht aufmerksam gemacht.
„Im Chaos von Krieg und Verfolgung sind Mädchen und Frauen Willkür, Entführung und Zwangsarbeit ausgeliefert“, erklärte Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der Uno-Flüchtlingshilfe am Mittwoch. „Die internationale Gemeinschaft muss entschieden handeln, um Mädchen und Frauen zu schützen und ihre Rechte zu stärken.“ Weltweit seien rund 28 Millionen Mädchen und Frauen auf Schutz angewiesen.
In vielen Ländern weltweit sei die Lage von geflüchteten und vertriebenen Frauen und Mädchen „sehr prekär“. Als Beispiel nannte die Uno-Flüchtlingshilfe die Demokratische Republik Kongo. Hier müssten derzeit mehr als fünf Millionen Menschen als Vertriebene innerhalb des Landes leben. Fast eine Million Kongolesinnen und Kongolesen flüchteten zudem in die Nachbarländer. 51 Prozent von ihnen sind Frauen und 55 Prozent im Kindesalter. Die UN konnte nach eigenen Angaben für knapp 9000 Überlebende geschlechtsspezifischer Gewalt Hilfen vermitteln, 2685 Betroffene erhielten psychologische Hilfen und 2829 medizinische Versorgung.
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