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Tödliche Weihnachtsparade in Waukesha: Opferzahl steigt auf sechs

© REUTERS / MARK HOFFMAN/POOLDarrell Brooks, der angeklagt ist, fünf Menschen getötet und fast 50 verletzt zu haben, nachdem er am 21. November mit seinem Geländewagen durch eine Weihnachtsparade gerast war, erscheint am 23. November 2021 vor dem Waukesha County Court in Waukesha, Wisconsin, USA.
Darrell Brooks, der angeklagt ist, fünf Menschen getötet und fast 50 verletzt zu haben, nachdem er am 21. November mit seinem Geländewagen durch eine Weihnachtsparade gerast war, erscheint am 23. November 2021 vor dem Waukesha County Court in Waukesha, Wisconsin, USA. - SNA, 1920, 24.11.2021
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Die Zahl der Todesopfer bei der Tragödie von Waukesha im US-Bundesstaat Wisconsin ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf sechs gestiegen. Die Kaution für den Verdächtigen des Autoangriffs, Darrell Brooks, wurde inzwischen auf fünf Millionen US-Dollar festgesetzt.
Brooks wurde in fünf Fällen der vorsätzlichen Tötung ersten Grades angeklagt, wie aus einer am Dienstag von der Bezirksstaatsanwältin vom Waukesha County, Susan Opper, eingereichten Strafanzeige hervorgeht.
In der Klage, die beim Bezirksgericht vom Waukesha County eingereicht wurde, heißt es, dass bei dem Vorfall am Sonntag 62 Personen verletzt wurden – einige befinden sich nach wie vor in einem kritischen Zustand – und fünf weitere sofort getötet wurden. Die Zahl der Todesopfer ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft inzwischen auf sechs gestiegen.
Bei der sechsten Person handelt es sich demnach um ein Kind, während die anderen Getöteten Erwachsene im Alter zwischen 52 und 81 Jahren waren.
Nach Angaben der örtlichen Ermittler feuerte ein Beamter drei Schüsse auf den Geländewagen von Darrell Brooks ab, nachdem dieser eine Polizeisperre durchbrochen hatte. Es wird vermutet, dass der Täter nach dem Vorfall in der Nähe der White Rock School geflohen war.
„Als ich den Geländewagen weiter beobachtete, fuhr er im Zickzack weiter. Es war, als ob der Wagen versuchte, Fahrzeugen auszuweichen, nicht Menschen“, sagte ein Zeuge einem Detektiv laut der Klage. „Es gab keinen Versuch des Geländewagens, anzuhalten, geschweige denn zu verlangsamen“.
Ein anderer Zeuge erinnerte sich an dasselbe Zickzack-Fahrmuster und sagte dem Detektiv, er habe das Gefühl, dass es „eine direkte Absicht war, so viele Teilnehmer der Parade zu treffen“.
Darrell Brooks, der in Nevada als Sexualstraftäter registriert ist, wurde am Dienstag bei seinem ersten Erscheinen vor Gericht offiziell wegen seiner mutmaßlichen Verbrechen angeklagt.
Der 39-Jährige war Berichten zufolge ein unprofessioneller Rapper mit dem Künstlernamen MathBoi Fly, dessen Songs laut „Daily Mail“ die Phrasen „f*** the pigs“ und „f*** Donald Trump“ enthalten.
Am 11. November, einige Tage vor der Tragödie in Waukesha, wurde Brooks gegen eine Kaution von 1000 US-Dollar aus einem Strafverfahren entlassen, in dem ihm fünf Anklagepunkte zur Last gelegt wurden, darunter häusliche Gewalt, Körperverletzung und Gefährdung der Sicherheit, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.
Die Kaution wurde vom Gericht auf fünf Millionen US-Dollar festgesetzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Gerichtsbarkeiten, die eine Regel von zehn Prozent für die Freilassung anwenden, muss die Kaution vollständig bezahlt werden, bevor ein Häftling in Waukesha auf freien Fuß gesetzt werden kann.
Zu der Höhe der Kaution erklärte Richter Kevin Costello, dass sie aufgrund der Art des Falles und des Vorstrafenregisters des Verdächtigen gerechtfertigt sei.
„Sie (die Kaution – Anm. d. Red.) ist außerordentlich hoch, aber es ist ein außerordentlich großer Fall“, sagte er und wies darauf hin, dass Brooks eine lange Geschichte von Gesetzesverstößen hat.
Im Falle einer Verurteilung droht dem Verdächtigen eine lebenslange Haftstrafe. Wisconsin ist kein US-Bundesstaat, der die Todesstrafe befürwortet.
Am Sonntag durchbrach ein roter Geländewagen die Absperrungen und rammte Dutzende von Menschen, die sich zur Weihnachtsparade in Waukesha versammelt hatten.
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