Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde
 - SNA, 1920
Österreich
Aktuelle Nachrichten aus Österreich

Strache bittet „Freunde und Unterstützer“ um Spenden – Posting von Ex-FPÖ-Chef sorgt für Empörung

© AP Photo / Matthias SchraderEhemaliger FPÖ-Chef Hans-Christian Strache mit österreichischer Flagge (Archivbild)
Ehemaliger FPÖ-Chef Hans-Christian Strache mit österreichischer Flagge (Archivbild) - SNA, 1920, 24.11.2021
Abonnieren
Der ehemalige österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat offenbar Geldsorgen. In seinem Facebook-Account bittet er um finanzielle Unterstützung.
In seinen sozialen Netzwerken (Facebook und Telegram) erstellte Strache einen Post mit dem Inhalt:
„Seit über zweieinhalb Jahren erlebe ich Ermittlungen der WkSTA und StA gegen meine Person gerichtet, welche mich finanziell an den Rand des wirtschaftlichen und existentiellen Ruins treiben.“
Er wolle „weiterhin mit allen juristischen und demokratischen Mitteln“ seine Unschuld beweisen und für Recht und Gerechtigkeit kämpfen. Dafür bittet er seine „Freunde und Unterstützer“ um „persönliche Unterstützung, Hilfe und Spenden“.
Unter dem Schreiben ist auch eine entsprechende Kontonummer beigefügt.
Aus dem „Team HC Strache“ hieß es am Dienstag österreichischen Medien zufolge, dass es „zutiefst menschlich“ sei, wenn Strache „nun um Hilfe bittet, denn er war ja immer für andere da“. Pro Monat fielen demnach „tausende Euro“ an Anwaltskosten an.
Unter dem Facebook-Aufruf von Strache zur Hilfe gibt es bereits zahlreiche Kommentare. Einige User zeigten sich empört darüber:
Beispielweise schreibt Bern Gi: „Sollte dies kein Fake sein, ist das das Erbärmlichste, was ich je glesen hab. Steuergelder beim Clash of Clans verblasen, österreichische Medien verkaufen wollen und dann den Steuerzahler, welcher im Schnitt wahrscheinlich drei Monate braucht, um das zu verdienen, was Ihre Frau monatlich bekommt, zu fragen, ob dieser Ihnen was spendet ist, einfach nur Widerlich.“
„Diese Bettelei ist einfach nur zum Fremdschämen“, so eine Frau.
„Haben sie sich nicht mal für ein Bettelverbot stark gemacht? Versuchen Sie es mal mit Arbeit!“
„Das ist ja der Gipfel der Dreistigkeit. Ihre Frau hat ein monatliches Gehalt von 9000 Euro und Sie bitten um Spenden. Echt jetzt. Gehen Sie arbeiten und kommen Sie für ihre Kosten gefälligst selber auf, wie jeder andere auch.“
Einige kommentierten die Mitteilung ironisch:

„Ach der Arme, einfach mal den Gürtel enger schnallen, dann geht das schon“, so Chris Eigner.

„Am besten reden Sie mal mit ihrer ehm. Sozialministerin. Die erklärt Ihnen, wie Sie ganz leicht mit nur 150€ im Monat auskommen“, schreibt ein User.
„Hält Ihre Ehefrau Sie so kurz? Vielleicht gibt Sie Ihnen mehr Taschengeld, wenn Sie im Haushalt ordentlich mithelfen?“
Die anderen glauben nicht an die Echtheit des Schreibens:
„Niemals würde er das tun !!!! Fake !!!!“, heißt es in einem Kommentar.
Oder: „Ich glaube nicht das es stimmt ist sicher ein Fake.“
Österreichische Medien verweisen darauf, dass seit Montag Staches Buch „Das Ibiza Attentat“ zum Verkauf steht. „Immerhin wird er sich auch daraus einige Einnahmen erhoffen können“, heißt es in einem Medienbericht.
Heinz-Christian Strache (Archivfoto)  - SNA, 1920, 11.10.2021
Österreich
Ex-FPÖ-Chef Strache: Kurz „erntete was er gesät hat“
Gegen Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der im Ibiza-Skandal 2019 sein Amt als Österreichs Vizekanzler niederlegen musste, wird ermittelt. Ende August wurde er nicht-rechtskräftig wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilt. Laut Anklage hatte Strache dem befreundeten Eigentümer einer Privatklinik zu einer vorteilhaften Gesetzesänderung verholfen. Im Gegenzug sollen Spenden an die rechte FPÖ geflossen sein, deren Vorsitzender Strache damals war.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала