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Russland registriert „Sputnik“-Impfstoff für Teenager

© SNA / Pavel Bednjakov / Zur BilddatenbankImpfung gegen Covid-19
Impfung gegen Covid-19 - SNA, 1920, 24.11.2021
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In Russland ist der Einsatz eines Impfstoffes für Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren zugelassen worden, teilte am Mittwoch der Vize-Chef des Gamaleja-Forschungszentrums (Entwickler von „Sputnik V“), Denis Logunow, mit.
„Heute wurde die Genehmigung für den Einsatz von ‚Sputnik‘ in der Kinderbevölkerung erhalten, der Impfstoff ist registriert worden“, sagte er auf einer Pressekonferenz.
Die neue Spritze soll „Sputnik M“ heißen, wobei „M“ eine Abkürzung des russischen Wortes „Malen’kije“ (die Kleinen – dt.) ist. Dies soll auf die Zielgruppe des Präparats hindeuten.
Der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), Kirill Dmitriev, verkündete, dass der modifizierte Impfstoff auch auf dem internationalen Markt zugänglich sein werde.
Impfstoff für Kinder (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.11.2021
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Zuvor hatte die Vize-Premierministerin Russlands, Tatjiana Golikowa, die bevorstehende Registrierung des Impfstoffes durch das Gesundheitsministerium angekündigt.

Impfstoffwirksamkeit

Der Russische Direktinvestitionsfonds erklärte am Mittwoch unter Berufung auf die Daten des Gesundheitsministeriums von San Marino zu „Sputnik V“, der Impfstoff sei sechs bis acht Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis zu 80 Prozent gegen eine Coronavirus-Infektion wirksam. Die Wissenschaftler vermuten außerdem, dass Impfstoffe auf der Basis von Adenoviren eine länger anhaltende Wirksamkeit aufgrund einer längeren Antikörper- und T-Zellen-Reaktion bieten, als mRNA-Impfstoffe.
„Sputnik V“, der weltweit erste Impfstoff gegen Sars-CoV-2, wurde von dem russischen Gamaleja-Forschungszentrum unter Beteiligung des RDIF entwickelt. Er hat eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent gezeigt und ist derzeit in knapp 70 Ländern mit einer Bevölkerung von knapp vier Milliarden Menschen zugelassen.
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