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Österreichs Bundeskanzler: „Kein Enddatum bei Lockdown für Ungeimpfte“

© REUTERS / LEONHARD FOEGERBundeskanzler Alexander Schallenberg
Bundeskanzler Alexander Schallenberg - SNA, 1920, 24.11.2021
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Österreichs neuer Bundeskanzler Alexander Schallenberg hat Medienberichten zufolge am Dienstag im Bundesrat erklärt, dass es beim aktuellen Lockdown „kein Enddatum für Ungeimpfte“ gibt. Das Land befindet sich ab Montag zum vierten Mal seit Pandemie-Beginn im Lockdown, der bis zum 13. Dezember gelten soll.
Jeder Mensch habe aber selbst in der Hand, sich impfen zu lassen, sagte Schallenberg laut „ORF.at“ in einer von SPÖ initiierten Corona-Sondersitzung und betonte, dass die Maßnahme eine „Zumutung“ für die Geimpften sei, da diese sich noch einmal beschränken müssten.
Damit wolle man Menschen schützen und möglichst viele zur Impfung bringen, denn nur so könne man den immer wieder notwendigen Lockdowns entkommen. Der Kanzler unterstütze auch die geplante Impfflicht. Die bisherigen Maßnahmen hätten nicht ausgereicht, um die Impfbereitschaft im nötigen Ausmaß zu erhöhen.
Auch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) unterstützte die Entscheidungen für Lockdown und Impfpflicht. Er sieht die Überzeugungsarbeit für notwendig. „Ich bin froh, dass wir nun alle an einem Strang ziehen“, zitiert den Minister der ORF-Sender „ZIB“. Mückstein nannte den Lockdown belastend, er sei aber ein „verlässliches Instrument, um die Welle zu brechen“. Zur möglichen Impfpflicht sagte er, es solle ein ordentliches Begutachtungsverfahren unter Einbeziehung von Fachleuten und der Zivilgesellschaft geben.
Protestaktion in Wien - SNA, 1920, 22.11.2021
Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Europa: Unruhen in Österreich, Niederlanden, Italien und Belgien
Um mehr Leute zu Impfung zu drängen, wird in Österreich für Anfang Dezember eine Aktion geplant - der Dachverband der Sozialversicherung werde Briefe mit konkreten Impfterminen und einer Aufklärung über das Risiko der Erkrankung an alle Ungeimpfte verschicken, erklärte Mückstein.
Am Wochenende gingen Zehntausende Menschen in Wien gegen die Corona-Politik der Regierung auf die Straße. Medienberichten zufolge nahmen daran rund 40.000 Menschen teil. Es gab Proteste auch in anderen Städten.
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