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Grünen-Außenpolitiker: US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 sind auch für Pipeline-Gegner inakzeptabel

© SNA / Ilya PitalyowBauarbeiten an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 (Archivbild)
Bauarbeiten an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 (Archivbild) - SNA, 1920, 24.11.2021
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Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour hat gegenüber Reuters die neuen amerikanischen Sanktionen gegen die Gaspipeline Nord Stream 2 kritisiert.
Im Interview sagte am Dienstagabend der Politiker in Bezug auf die neuen Einschränkungen gegen das Projekt:
„Die neuen US-Sanktionen sind auch für die Gegner von Nord Stream inakzeptabel.“
„Gerade wir Grüne, die die Pipeline immer bekämpft haben, können nicht nachvollziehen, welche Art von Freundschaft hier angestrebt wird, bei der Freunde mit Sanktionen überzogen werden, wenn sie Geschäfte mit dritten Parteien eingehen“, sagte er dazu. Ferner fügte Nouripour hinzu:
„Die Pipeline ist und bleibt eine falsche deutsche Entscheidung – keine amerikanische.“
Gasinfrastruktur am Anlandepunkt der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 in Lubmin, Norddeutschland (Archiv) - SNA, 1920, 23.11.2021
Russisches Unternehmen und Schiff wegen Nord Stream 2 mit US-Sanktionen belegt
Die USA hatten zuvor die neuen Sanktionen im Zusammenhang mit dem Projekt Nord Stream 2 gegen ein russisches Schiff und ein mit Russland verbundenes Unternehmen verhängt.
Der russische Konzern Gazprom hatte Mitte September die Fertigstellung der Gasleitung Nord Stream 2 bekanntgegeben. Anfang Oktober wurde verkündet, dass der erste Strang der Pipeline bereits mit Gas befüllt worden sei.
Unmittelbar danach hatte der Betreiber der Pipeline eine Zertifizierung als unabhängiger Transportnetzbetreiber bei einer Beschlusskammer der deutschen Bundesnetzagentur beantragt und alle notwendigen Unterlagen eingereicht.
Die Fertigstellung von Nord Stream 2 - SNA, 1920, 17.11.2021
Nord Stream 2 – Hürde um Hürde auf dem Weg zum Gastransport
Nun wird aber die Zertifizierung verzögert, da der Betreiber der Pipeline nach deutschem Recht eine Tochtergesellschaft gründen muss, die ihrerseits erneut Unterlagen für die Zertifizierung einreichen muss.
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