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An der Grenze zu Weißrussland: Ukraine startet Sonderoperation

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankUkrainische Grenze (Symbolbild)
Ukrainische Grenze (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.11.2021
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Kiew hat den Start einer Sonderoperation an der Grenze zwischen der Ukraine und Weißrussland verkündet, deren Ziel es ist, die staatliche Grenze zu schützen und eine Migrationskrise zu verhindern. Das gab am Mittwoch der Pressedienst des staatlichen Grenzsdienstes des Landes bekannt.
Demnach begann an der Grenze zu Weißrussland die Sondergrenzoperation „Polessje“, die vom staatlichen Grenzdienst koordiniert und zusammen mit Kräften der Nationalgarde, der Polizei, den Streitkräften des Landes durchgeführt wird.
Laut dem ersten Vizechef des ukrainischen Grenzdienstes, Wladimir Nikiforenko, gibt es noch die Bedrohung der Krisenverbreitung sowie eine Möglichkeit für die Umleitung von Migrantenströmen in die Ukraine.
Die Hauptaufgabe der Operation sei es, die Grenzüberquerung durch illegale Migranten und deren Eindringen auf das ukrainische Territorium zu verhindern.
Dabei sollen auch Fliegerkräfte, darunter Drohnen, sowie andere technische Beobachtungsmittel eingesetzt werden. In Grenzgebieten wird es unter anderem Kontrollpunkte auf Autostraßen geben, zudem werden Bushaltestellen und Bahnstationen patrouilliert und kontrolliert.
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Am Dienstag hieß es aus der ukrainischen Regierung, dass im Land der zwischenbehördliche Stab zur Koordinierung der Handlungen von Sicherheitskräften des Landes zum Schutz der staatlichen Grenzen seine Arbeit aufgenommen hatte.
Vor zwei Wochen hatte der ukrainische Innenminister Denis Monastyrski erklärt, dass die Ukraine die Zahl der Sicherheitskräfte an der Grenze wegen der Migrantenkrise an der weißrussisch-polnischen Grenze erhöhen werde. „Wir bereiten uns auf ähnliche Szenarien wie jene vor, die heute an der polnisch-belarussischen Grenze geschehen (…)“, sagte er.
An der belarussisch-polnischen Grenze harren seit Wochen Tausende Migranten aus. Präsident Alexander Lukaschenko steht zunehmend in der Kritik seitens der EU, angeblich gezielt Migranten aus Krisenregionen einfliegen zu lassen und in Richtung polnischer Grenze zu drängen, um Europa so unter Druck zu setzen. Warschau hat die Grenzsicherung verstärkt und Militärangehörige zusammengezogen. Es wurden 15.000 Soldaten sowie Panzer, Luftverteidigungskräfte und andere schwere Waffen an der Grenze konzentriert. Die polnischen Behörden unterbinden jegliche Versuche der Migranten, auf polnisches Territorium zu gelangen, und geben Minsk die Schuld an der Krise.
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