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Gaszahlung aus Moldau fehlt immer noch – Gazprom

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankGasförderbetrieb
Gasförderbetrieb - SNA, 1920, 24.11.2021
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Die Republik Moldau hat die rückständige Gaszahlung an den Gaskonzern Gazprom noch nicht geleistet, hieß es beim russischen Unternehmen.
„Die fällige Zahlung aus Moldau ist nicht eingegangen. Am heutigen Tag läuft die 48-Stunden-Frist ab, die nach der Benachrichtigung über einen Lieferstopp wegen fehlender Zahlung festgesetzt wurde“, sagte Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow am Mittwoch.
Die moldauischen Behörden hatten vom 22. Oktober bis zum 20. November den Notstand im Bereich Energetik ausgerufen, weil die Gültigkeit des Abkommens über Gaslieferungen kurz vor dem Ende stand. Eine Verlängerung des Abkommens war durch die Schulden Chisinaus gegenüber Gazprom erschwert. Am 29. Oktober wurde jedoch ein neuer Vertrag – für fünf Jahre – geschlossen unter der Voraussetzung, dass die Verschuldung des moldauischen Unternehmens Moldovagaz im Jahr 2022 einer Buchprüfung unterzogen wird. Geplant ist, die Schulden samt Verspätungszuschlag innerhalb von fünf Jahren zu tilgen.
Gaspipelines - SNA, 1920, 22.11.2021
Gazprom enttäuscht über Nichterfüllung der Vertragspflichten durch Moldau
Gazprom hatte am Montag mitgeteilt, dass die Gaslieferungen an Moldau in 48 Stunden gestoppt würden, wenn die für den 22. November angesetzte Zahlung nicht eingehen sollte.
Moldovagaz-Chef Vadim Ceban habe nach seinen Worten die Regierung um eine Anleihe von rund 74 Millionen Dollar für die Bezahlung der Brennstofflieferung ersucht.
Wie Vizepremier Andrei Spinu am Dienstag sagte, werde die Regierung zwar die erforderlichen Geldmittel bereitstellen. Aber Chisinau werde noch mehr Zeit dafür benötigen, denn eine diesbezügliche Entscheidung müsse vom Parlament gebilligt werden. Die Prüfung dieser Frage sei für Donnerstag, den 25. November, angesetzt.
Spinu äußerte am Dienstag die Hoffnung, diese Situation noch am Mittwoch mit Gazprom-Chef Alexej Miller besprechen zu können. Er habe aus der Presse über das „Ultimatum“ des russischen Unternehmens erfahren, fügte Spinu hinzu.
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