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EMA schließt baldige Zulassung von Corona-Vakzin Sputnik V nicht aus

© AP Photo / Peter DejongStandort der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) in Amsterdam, 21. Dezember 2020.
Standort der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) in Amsterdam,  21. Dezember 2020. - SNA, 1920, 24.11.2021
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Die für die Zulassung von Medikamenten auf dem EU-Markt zuständige Europäische Arzneimittelagentur (EMA) setzt die Prüfung des russischen Corona-Vakzins Sputnik V fort.
„Der Prozess zieht sich etwas in die Länge“, sagte EMA-Sprecher Marco Cavaleri am Mittwoch in Brüssel. Dennoch hoffe die Agentur darauf, dass alle Formalitäten schneller erledigt würden.

„Was die Vakzine Sputnik und Sinovac betrifft, läuft (die Bewertung) weiter. Sie dauert etwas länger als ursprünglich geplant. Aber wir hoffen, den Prozess so schnell wie nur möglich zum Abschluss zu bringen“, sagte er.

Weltweit erstes Corona-Vakzin Sputnik V

Sputnik V war am 11. August 2020 als erstes Corona-Vakzin der Welt offiziell registriert worden. Der Impfstoff ist zurzeit in 71 Ländern mit einer Bevölkerungszahl von rund vier Milliarden beziehungsweise für mehr als die Hälfte der Erdbewohner freigegeben. Der Zahl staatlicher Zulassungen nach liegt Sputnik V an zweiter Stelle in der Welt.
Beim Vakzin wurde zuletzt eine Effizienz von 97,6 Prozent nachgewiesen, wie der Russische Direktinvestitionsfonds (RDIF) und das Nationale Gamaleja-Forschungsinstitut für Epidemiologie und Mikrobiologie mitteilen. Der Zahl liegt die Auswertung der Impfresultate von 3,8 Millionen immunisierten Bürgern Russlands zugrunde.
„Die bei Impfungen mit Sputnik V in Ländern wie Argentinien, San-Marino, Serbien, Ungarn, Bahrain, Mexiko oder den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gewonnenen Daten führen vor Augen, dass es sich bei Sputnik V um einen der sichersten und effektivsten Corona-Impfstoffe handelt“, teilte der RDIF mit.
Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Sitzung mit den Regierungsmitgliedern - SNA, 1920, 24.11.2021
Russlands Präsident lässt sich mit nasalem Impfstoff gegen Coronavirus impfen
Das vom Gamaleja-Institut entwickelte Präparat wird seit dem 4. März dieses Jahres von der EMA getestet. EMA-Sprecher Cavaleri zufolge kann noch kein Stichtag der Registrierung genannt werden, denn die EMA bräuchte „noch zusätzliche Angaben“.
Russland behauptet, alle nur möglichen verfügbaren Daten an die Agentur übermittelt zu haben.
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