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Corona-Konsum: Wofür die Deutschen nun mehr oder weniger Geld ausgeben

© CC0 / moerschy / PixabayEuro-Geldscheine (Symbolbild)
Euro-Geldscheine (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.11.2021
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Corona hat auch das Einkaufsverhalten der Deutschen beeinflusst. Dies geht aus den neusten Angaben des Statistischen Bundesamtes hervor. Wir haben nun aufgrund dieser Daten zwei Auflistungen vorbereitet, die veranschaulichen, was hierzulande gerne gekauft und wofür drastisch weniger als üblich ausgegeben wurde.
Die durchschnittlichen monatlichen Konsumausgaben der privaten Haushalte betrugen im vergangenen Jahr 2507 Euro, so das Statistische Bundesamt Anfang dieser Woche. Dies sei drei Prozent weniger (oder um 67 Euro niedriger) als im Jahr 2019. Die Auswirkung der coronabedingten Einschränkungen war unterschiedlich. Hier sind nun die auffälligsten Veränderungen der Ausgaben der Deutschen:

Geringere Ausgaben:

Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (-35 Prozent)
Bildungswesen (-29 Prozent)
Freizeit, Unterhaltung und Kultur (- 16 Prozent)
Bekleidung und Schuhe (-12 Prozent)
Andere Ware und Dienstleistungen (-9 Prozent)
Verkehr (-7 Prozent)
Die Lockdowns und Begrenzungen der Personenzahl haben unter anderem im Freizeit- und Dienstleistungsbereich zu Ausgabenrückgängen geführt. Am stärksten waren dabei die Gaststätten- und Beherbergungsleistungen betroffen, wo die Deutschen im Durchschnitt 102 Euro pro Monat ausgaben. 2019 waren es noch 157 Euro.
Im Bereich „Bildungswesen“ gab es fast um ein Drittel Ausgaben weniger, denn die Kinderbetreuungsgebühren wurden wegen Lockdowns erstattet und mehrere Bildungsangebote wie Volkshochschulkurse fanden oft nicht statt. Damit war dies der zweithöchste Ausgabenrückgang. Für Freizeit gab jeder Haushalt in Deutschland circa 239 Euro pro Monat aus (284 Euro im Jahr 2019), also 16 Prozent weniger.
Für Schuhe und Bekleidung gaben die Deutschen auch weniger aus, nämlich 93 Euro (gegenüber 106 Euro 2019). Der Rückgang bei den entsprechenden Konsumausgaben betrug zwölf Prozent. Coronabedingt gab es natürlich auch weniger Reisen als sonst.
Fernseher (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.11.2021
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Gestiegene Ausgaben:

Innenausstattung, Haushaltsgeräte (+13 Prozent)
Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (+9 Prozent)
Wohnen, Energie, Wohnungsinstandhaltung (+4 Prozent)
Post- und Telekommunikation (+3 Prozent)
Gesundheit (+3 Prozent)
Statt Unterhaltung und Bekleidung fokussierten sich die Deutschen im vorigen Jahr auf ihr Zuhause. So gab jeder private Haushalt im Durchschnitt 160 Euro monatlich für Innenausstattung, Haushaltsgeräte, Heimtextilien und Einrichtungsgegenstände. Damit war dies der höchste Ausgabenzuwachs, nämlich ein Plus in Höhe von 13 Prozent (im Jahr 2019 waren es noch 141 Euro). Wegen Homeoffice und der coronagesperrten Gastronomie während Lockdowns wurde es natürlich mehr zu Hause gegessen. Im Schnitt waren die monatlichen Ausgaben in diesem Bereich nun neun Prozent mehr als im Vorjahr (387 Euro gegen 356 Euro). Damit war dies der zweithöchste Ausgabenzuwachs. Für Wohnung, Energie und Wohnungsinstandhaltung ergab sich durchschnittlich ein Plus von vier Prozent.
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