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Türkische Archäologen graben 1800 Jahre alte Gesichtsmaske eines römischen Soldaten aus

CC BY-SA 3.0 / Ingeborg Simon / Wikimedia CommonsReste einer römischen Villa bei Eskipazar in der Nordtürkei
Reste einer römischen Villa bei Eskipazar in der Nordtürkei - SNA, 1920, 24.11.2021
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In der nördlichen Zentraltürkei ist eine eiserne Maske ausgegraben worden, die vor ungefähr 1800 Jahren ein Vertreter der römischen Kavallerie getragen haben soll. Darüber berichtete die Zeitung „Daily Mail“ am Dienstag.
Der Fund wurde bei Ausgrabungen eines befestigten Objekts in der alten Stadt Hadrianopolis in der Provinz Karabük, in der Nähe vom heutigen Eskipazar gemacht.
Archäologen der nahegelegenen Karabük-Universität sagen, dass die Funde auf den Einfluss des Römischen Reiches in der Region am Anfang des 3. Jahrhunderts n. Chr. hinweisen.
Die Stadt Hadrianopolis, ursprünglich Proseilemmeitai genannt, soll vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 8. Jahrhundert n. Chr. bewohnt gewesen sein.
Archäologen graben den Ort seit 2003 aus. Während dieser Zeit entdeckten sie 14 Bauwerke, darunter zwei Bäder, zwei Kirchen, ein Theater, Felsengräber, eine monumentale Nische, eine Villa und ein rechteckiges, befestigtes Gebäude, wo die Kavalleriemaske aufgefunden wurde.

„Wir vermuten anhand der Befestigungsmauer im Gebäude, dass es sich um eine militärische Struktur handelt“, erzählte der leitende Archäologe Ersin Çelikbaş von der Karabük-Universität gegenüber der Zeitung „Gazete Global“. „Die eiserne Maske wurde hier während der Ausgrabungen entdeckt“, fügte er hinzu.

Laut ihm ist die Geschichte dieser Region noch nicht vollständig erforscht. „Wir beleuchten mit unseren Studien weiterhin die Geschichte der Region. Bei unseren Ausgrabungen haben wir wichtige Daten über die Existenz des Römischen Reichs in der Region erhalten.“
Nach Angaben des archäologischen Teams ist es wahrscheinlich, dass eine römische Garnison in Hadrianopolis ihre Militärbasis hatte.
„Rom plante, seine Verteidigung am entfernten Ende (des Reiches – Anm. d. Red.) durch den Bau von Stützpunkten gegen alle Arten von Gefahren zu organisieren, die von der Schwarzmeerregion auf sein Territorium kommen konnten“, erklärte Dr Çelikbaş.
„Wir denken, dass Hadrianopolis eine der defensiven Militärstädte ist.“
Die Ausgrabungen am Standort Hadrianopolis werden fortgesetzt, kleine Funde sollten laut Archäologen in Museen in den umliegenden Provinzen gebracht werden, während größere, unbewegliche Funde dort aufbewahrt werden, wo sie ausgegraben wurden.
Alte römische Münze (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.11.2021
Unglaublicher Fund in Zentralrussland: Antike römische Münzen am Fluss entdeckt
Römische Kavalleriehelme, die unter anderem aus Gesichtsmasken bestanden, wurden – eher als im Kampf – während der Kavallerie-Sportübungen getragen. Diese Veranstaltungen wurden von der römischen Kavallerie abgehalten, um Reiten zu üben sowie ihr Können unter Beweis zu stellen. Helme schützten sie und zogen gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich, da sie aus Eisen, Bronze und Gold hergestellt worden waren.
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