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Kampf gegen hohe Spritpreise – Präsident Biden gibt 50 Millionen Barrel Öl aus Staatsvorrat frei

© REUTERS / Jonathan ErnstUS-Präsident Biden spricht im Weißen Haus am 28. Oktober 2021
US-Präsident Biden spricht im Weißen Haus am 28. Oktober 2021 - SNA, 1920, 23.11.2021
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US-Präsident Biden hat am heutigen Dienstag angekündigt, 50 Millionen Barrel Erdöl aus der strategischen Reserve für den Markt freizugeben, um die exorbitant gestiegenen Benzinpreise in den Vereinigten Staaten einzudämmen. Weitere Länder wollen ähnliche Maßnahmen ergreifen.
Wie das Weiße Haus am heutigen Dienstag erklärte, dient die Abgabe der 50 Millionen Barrel Erdöl dazu, „die Preise für die Amerikaner zu senken und das Missverhältnis zwischen der Nachfrage am Ausgang der Pandemie und dem Angebot anzugehen“.
Die Freigabe soll gestaffelt erfolgen: 32 Millionen Barrel aus der strategischen Ölreserve werden im Verlauf von mehreren Monaten verfügbar sein, während weitere 18 Millionen Barrel gemäß einem früheren Beschluss des US-Kongress abzugeben sind. Eventuell soll der strategische Vorrat dabei sukzessive um 32 Millionen Barrel aufgefüllt werden.
Bidens Entscheidung kommt vor dem Hintergrund stark gestiegener Benzinpreise in den USA. So kostet eine Gallone Superbenzin (circa 3,8 Liter) derzeit im Durchschnitt 3,4 Dollar – das Doppelte im Vergleich zu den letzten Monaten des Vorjahres. Nach Angaben des Weißen Hauses zeigt allein die Ankündigung dieser Maßnahme die erwünschte Wirkung: Seitdem über die Maßnahme berichtet werde, seien die Benzinpreise um circa zehn Prozent gesunken.
US-Präsident Joe Biden - SNA, 1920, 16.11.2021
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Anfang November teilten die erdölproduzierenden Länder aus dem Verbund OPEC+ mit, ihre Produktionsmengen ab Dezember um 400.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Zuvor hatte Präsident Biden eine deutlich stärkere Erhöhung von den Ölproduzenten gefordert, damit die Kraftstoffpreise spürbarer sinken könnten. In der Corona-Pandemie hatten die erdölexportierenden Länder ihre Produktion wegen eingebrochener Nachfrage massiv zurückfahren müssen.
Früheren Medienberichten zufolge erwägen auch China, Indien, Japan, Südkorea und das Vereinigte Königreich die Freigabe ihrer strategischen Ölreserven zur Eindämmung der Energie- und Kraftstoffpreise.
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