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Corona-Lage in Brandenburg und Berlin spitzt sich zu: Schärfere Regeln und Schulpflicht im Gespräch

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHWeihnachtsmarkt in Berlin, 22. November 2021
Weihnachtsmarkt in Berlin, 22. November 2021 - SNA, 1920, 23.11.2021
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Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 600 und einer aktuellen Hospitalisierungsrate von 3,6 entwickelt sich die Corona-Situation in Brandenburg immer dramatischer. Die Bildungsministerin des Landes denkt darüber nach, die Anwesenheitspflicht an Schulen aufzuheben. Auch sollen Corona-Maßnahmen verschärft werden. Droht das nun auch Berlin?
An Schulen in Brandenburg soll wegen der Corona-Infektionslage in dem Bundesland „die Präsenzpflicht aufgehoben werden.“ Das berichtete am Dienstagvormittag das „RBB Inforadio“ auf Grundlage einer Aussage der brandenburgischen Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).
Eltern sollten jetzt selbst entscheiden können, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken, erklärte die Politikerin. Einzelheiten, darunter eventuelle Ausnahmen für Abschlussklassen, würden noch ausgearbeitet. Der Wunsch vieler Eltern sei es, ihre Kinder nicht in die Schule zu schicken, so die Ministerin.
Die SPD-Politikerin kündigte außerdem an, die Weihnachtsferien um drei Tage vorzuziehen. Ernst betonte, Schulschließungen könnten nicht die Lösung sein. Erwachsene seien in der Pflicht, durch Impfungen die Situation für die Kinder zu entspannen.
Spitzenkandidat der Brandenburgischen Sozialdemokratischen Partei (SPD) Dietmar Woidke (Archivbild) - SNA, 1920, 21.11.2021
Woidke als Brandenburger SPD-Landeschef wiedergewählt
Angesichts steigender Infektionszahlen wolle die Brandenburger Landesregierung noch am Dienstag „schärfere Corona-Regeln“ beschließen. Unter anderem soll ab Mittwoch die 2G-Regel auch im Einzelhandel gelten. „Ausgenommen sind Geschäfte für den täglichen Bedarf.“
Der Bericht geht davon aus, dass auch Berlin die Corona-Maßnahmen verschärfen werde. Der Berliner Senat wird demnach am Dienstag darüber beraten. Denkbar sei, dass die 2G-Regel wie in Brandenburg auf den Einzelhandel ausgeweitet werde.

„Auch eine 2G-Plus-Regel ist im Gespräch. Das könnte bedeuten, dass auch Geimpfte und Genesene einen negativen Corona-Test benötigen, wenn sie zum Beispiel ins Theater oder ins Restaurant gehen wollen.“

In Berlin ist die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt auf 349 geklettert, wie Medien den Senat zitieren.
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