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Armenien meldet Tod seines Militärangehörigen bei Beschuss aus Aserbaidschan

© AFP 2021 / Andrey BorodulinArmenische Soldaten (Archivbild)
Armenische Soldaten (Archivbild) - SNA, 1920, 23.11.2021
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Ein armenischer Militärangehöriger soll bei dem Beschuss von aserbaidschanischen Seite im Gebiet Gegharkunik (liegt im Osten des Landes an der Grenze zu Aserbaidschan – Anm. d. Red.) ums Leben gekommen sein. Das gab Armeniens Verteidigungsministerium am Montagabend bekannt.
„Am 22. November um 18:10 Uhr (Ortszeit) haben die Einheiten der Streitkräfte Aserbaidschans mit Schusswaffen unterschiedlicher Kaliber das Feuer in Richtung der armenischen Stellungen eröffnet, die bei dem Dorf Norabak im Gebiet Gegharkunik liegen (…)“, heißt es im Statement.
Dadurch kam ein 19 Jahre alter Militärangehöriger ums Leben. Laut dem Verteidigungsministerium des Landes stoppte das Feuer um 19:30 Uhr.
Aus Aserbaidschan gab es bislang keine offiziellen Kommentare dazu.
Am 19. November hatten Armeniens Premier Nikol Paschinjan und Aserbaidschans Staatschef Ilcham Alijew vereinbart, eine Verbindungslinie zwischen den Verteidigungsministern zu schaffen, um eine Zuspitzung des Konflikts zu verhindern. Das gab der Europäische Rat auf seiner Webseite nach den Verhandlungen des Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, mit den beiden Seiten bekannt.
Der armenische Premierminister Nikol Paschinjanund der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew bei einer Sitzung des Rates der Staatschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) am 11. Oktober 2019 - SNA, 1920, 20.11.2021
Erneut Spannungen in Grenzgebiet Armenien/Aserbaidschan: Treffen von Paschinjan und Alijew geplant
Zuvor hatten Armenien und Aserbaidschan nach erneuten Kämpfen Opfer an der Grenze beklagt. Nach Angaben aus Jerewan waren aserbaidschanische Militärkräfte am Dienstag, den 16. November, auf das Staatsgebiet Armeniens vorgedrungen. Das armenische Verteidigungsministerium meldete damals, dass ein Militärangehöriger ums Leben gekommen sei. Es gebe 13 Gefangene. Darüber hinaus fehle jede Verbindung zu weiteren 24 Armeeangehörigen. Später aktualisierte das Ministerium die Zahl der Todesopfer: Demnach starben insgesamt sechs Menschen. Aserbaidschan meldete sieben tote Soldaten und zehn Verletzte.
Kurz darauf hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu ein Telefongespräch mit seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan und Armenien geführt und betont, dass Moskau bereit sei, zur Stabilisierung der Situation beizutragen. Danach stoppten die Kämpfe.
Am Donnerstag hatte Aserbaidschan einen neuen Beschuss seiner Positionen an der Grenze durch Armenien gemeldet. Die Attacke wurde abgewehrt. Es habe keine Verluste unter den aserbaidschanischen Kräften gegeben.
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