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Stärkung der WHO und Pandemievertrag benötigt – Experten

© REUTERS / Denis BalibouseWeltgesundheitsorganisation WHO (Symbolbild)
Weltgesundheitsorganisation WHO (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.11.2021
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) muss gestärkt werden, indem sie mehr Mittel erhält und durch einen neuen Vertrag besser in der Lage ist, Pandemien zu untersuchen, teilte ein unabhängiges Gremium am Montag im Vorfeld einer Konferenz der Gesundheitsminister nächste Woche mit.
Die Bemühungen zur Beendigung der Corona-Pandemie waren ungleichmäßig und zersplittert, gekennzeichnet durch den begrenzten Zugang zu Impfstoffen in Ländern mit niedrigem Einkommen, während die „Gesunden und Wohlhabenden“ in den reichen Ländern Auffrischungsimpfungen erhalten, so die hochrangigen Experten in ihrem jüngsten Bericht.
Die Co-Vorsitzenden des Gremiums, die ehemalige neuseeländische Premierministerin Helen Clark und die ehemalige liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, forderten erneut dringende Reformen. Dazu gehörten neue Finanzmittel in Höhe von mindestens 8,8 Mrd. Euro pro Jahr für die Pandemievorsorge und Verhandlungen über einen globalen Pandemievertrag.
Produktion von Sputnik V in Kasachstan - SNA, 1920, 18.11.2021
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Im Mai bewertete das Gremium, wie die WHO und ihre Mitgliedsländer mit der Pandemie umgegangen waren, und erklärte, dass ein neues globales Reaktionssystem eingerichtet werden sollte, um sicherzustellen, dass kein künftiges Virus eine so verheerende Pandemie verursachen kann.
„Es gibt zwar Fortschritte, aber sie sind weder schnell noch geschlossen genug, um diese Pandemie in naher Zukunft weltweit zu beenden oder eine weitere zu verhindern“, so das Gremium in seinem Bericht.
Die Gesundheitsminister der 194 WHO-Mitgliedsstaaten eröffnen am 29. November eine dreitägige Sonderversammlung, um über die Aushandlung eines Vertrags zur Verhinderung künftiger Pandemien zu beraten. Nach dem Abkommen zur Eindämmung des Tabakkonsums aus dem Jahr 2003 wäre dies erst der zweite globale Vertrag zur öffentlichen Gesundheit.
Dieser Vertrag sollte darauf abzielen, die Bereitschaft zu erhöhen, die Verpflichtung der Länder zu stärken, die WHO vor Ausbrüchen zu warnen und schnelle Untersuchungen zu ermöglichen sowie einen fairen Zugang zu Impfstoffen und Medikamenten zu gewährleisten.
Seit dem Auftreten der ersten Fälle in Zentralchina im Dezember 2019 sind laut Reuters mehr als 257 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden und 5,4 Millionen gestorben.
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