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Söder bemängelt Spahns „desaströse Kommunikation“ bei Biontech-Deckelung

© SNA / Wladimir AstapkovichDer bayerische Ministerpräsident Markus Söder (Archivbild)
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (Archivbild) - SNA, 1920, 22.11.2021
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In Zusammenhang mit der angekündigten Einführung von Bestellobergrenzen für den Corona-Impfstoff von Biontech hat der CSU-Chef Markus Söder (CSU) dem geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine „desaströse Kommunikation“ vorgeworfen. Darüber informiert die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Montag.
„Was ich schade finde und sehr unglücklich, ist die Kommunikation des Bundesgesundheitsministers“, wird Söder von der DPA zitiert. Der bayerische Ministerpräsident hält den Impfstoff von Moderna für gleich gut mit dem von Biontech/Pfizer. Jedoch sei die Wahl des Wortes „Rationierung“ im Zusammenhang mit Impfstoff nicht zielführend gewesen, wenn es um die Schaffung von Sicherheit unter den Bürgern gehe, fand Söder.
Spritze (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.11.2021
Spahn zu Auffrischungsimpfung: Biontech als Mercedes, Moderna als Rolls-Royce
Der CSU-Chef betonte weiter, es sei gut und wichtig, Impfstoff auch an andere Teile der Welt zu geben. Jedoch sei es in der gegenwärtigen Situation in Deutschland auch sinnvoll, Impfstoff im Inland bereitzuhalten, so Söder.
Auch der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, hatte scharfe Kritik an Spahn geübt. „Die äußerst unglückliche Formulierung führt zu unnötiger Verunsicherung in der Bevölkerung“, führt die DPA seine Worte an.
Jens Spahn auf einer Pressekonferenz zur Corona-Lage in Deutschland (Archivbild) - SNA, 1920, 22.11.2021
Spahn wehrt sich gegen Kritik an Biontech-Deckelung – „Einfach 'ne Frage der verfügbaren Menge“
Zuvor hatte die DPA berichtet, dass das Bundesgesundheitsministerium in einem Schreiben an die Länder Begrenzungen bei Bestellmengen für den Biontech-Impfstoff für die nächsten Wochen angekündigt habe. Die maximale wöchentliche Bestellmenge von Biontech wird für Praxen auf 30 Dosen begrenzt, für Impfzentren und mobile Impfteams – auf 1020 Dosen. Stattdessen soll das Präparat von Moderna bei den Auffrischungsimpfungen vermehrt zum Einsatz kommen. Damit müsse vermieden werden, so die DPA, dass eingelagerte Moderna-Dosen ab Mitte des ersten Quartals 2022 verfallen.
Nach aktuellen Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) steigt die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag auf einen Rekordwert von 386,5. Noch vor einer Woche betrug sie 303,0, vor zwei Wochen – 201,1, wobei der frühere Rekordwert auf dem Höhepunkt der zweiten Corona-Welle Ende Dezember 2020 bei nur 197,6 lag. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI 30.643 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages.
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