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„Saddam Hussein der Ärzteschaft“ – Kubicki entschuldigt sich bei Montgomery für den Vergleich

CC BY-SA 3.0 / Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) / Wikimedia CommonsFDP-Vizevorsitzende Wolfgang Kubicki (Archivbild)
FDP-Vizevorsitzende Wolfgang Kubicki (Archivbild) - SNA, 1920, 22.11.2021
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Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) hat sich laut Medienberichten bei dem Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, entschuldigt. Kubicki hatte Montgomery als „Saddam Hussein der Ärzteschaft“ bezeichnet.
„Ich habe heute mit Herrn Montgomery telefoniert und mich für meine Wortwahl entschuldigt“, sagte Kubicki laut der „Deutschen Presse-Agentur“ (DPA) am Sonntag. Montgomery habe dem FDP-Politiker erklärt, dass damit das Thema erledigt sei, erklärte Kubicki gegenüber der DPA.
Laut Medienberichten bezeichnete er Montgomery auf einem FDP-Landesparteitag im schleswig-holsteinischen Neumünster wegen dessen Kritik an der Partei im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie als „Saddam Hussein der Ärzteschaft“. Gleichzeitig hatte Kubicki vor einer gesellschaftlichen Spaltung gewarnt: „Jeder kämpft nur noch für sich.“ Wenn Forderungen von Kommentatoren laut würden, ihn aus Talkshows zu verbannen, weil er sich für Grundrechte einsetze, „dann läuft was schief in diesem Land“, betonte Kubicki.
Arzt neben einem Patienten (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.11.2021
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Auch Montgomery selbst habe gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) bestätigt, dass Kubicki ihn angerufen und sich entschuldigt habe. Der FDP-Politiker habe bei dem Vergleich „nicht an den Massenmörder gedacht – sondern nur an dessen Schnurrbart“. Es habe Stil, dass Kubicki sich entschuldigt hat, so der Chef des Weltärztebundes.
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