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Polens Premier gibt Russland die Schuld an hoher Inflation in Europa

© SNA / Alexey Vitvitsky / Zur BilddatenbankPolens Premierminister Mateusz Morawiecki
Polens Premierminister Mateusz Morawiecki - SNA, 1920, 22.11.2021
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Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat Russland, den russischen Energiekonzern Gazprom und die Pipeline Nord Stream 2 zur Ursache für die hohen Preissteigerungen in der Europäischen Union erklärt.
In einer Pressekonferenz am heutigen Montag sagte der polnische Regierungschef:
„Wir sind heute mit einer Situation konfrontiert, in der die Inflation in den meisten Ländern Europas, verglichen mit den letzten 20-30 Jahren, historisch hoch ist. Und verantwortlich für die hohen Energiepreise sind Gazprom und Russland, ist Nord Stream 2, sind diejenigen in der Europäischen Volkspartei, die den Bau dieser Pipeline förderten, statt sie zu blockieren.“
Laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat betrug die Inflation in der Eurozone im Oktober auf das Jahr gerechnet 4,1 Prozent – bei 3,8 Prozent im Vormonat. Der Anstieg der Gaspreise hatte Ende des vergangenen Sommers eingesetzt. Experten führten dies auf den niedrigen Füllstand der europäischen Gasspeicher und auf die höhere Gasnachfrage auf dem Weltmarkt, insbesondere in Asien, zurück.
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Unterdessen wurde die Gaspipeline Nord Stream 2 im September dieses Jahres fertiggestellt und seitdem ersten Betriebstests unterzogen. Eine Zertifizierung der gleichnamigen Betreibergesellschaft als unabhängiger Netzbetreiber ist jedoch vorerst gescheitert. Sollte die Bundesnetzagentur und anschließend die EU-Kommission der Zertifizierung der Nord Stream 2 AG bzw. ihrer nach deutschem Recht zu gründenden Tochtergesellschaft zustimmen, können jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas über die russisch-europäische Pipeline aus Russland nach Deutschland auch zur Weiterleitung in andere EU-Staaten geliefert werden.
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