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Auto fährt in Menschenmenge in USA, Vierter Lockdown in Österreich, Präsidentenwahl in Chile

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 22.11.2021
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Auto fährt in Menschenmenge – Mehrere Tote bei Straßenparade in USA; Schärfere Regeln erhöhen Impfbereitschaft in Österreich deutlich; Präsidentenwahl in Chile; Vierter Lockdown in Österreich beginnt; Bei Kontrolle an US-Flughafen löst sich Schuss; Theaterpreis für Elfriede Jelinek
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Auto fährt in Menschenmenge – Mehrere Tote bei Straßenparade in USA

Bei einer vorweihnachtlichen Straßenparade im US-Bundesstaat Wisconsin ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Mehr als 20 Menschen seien verletzt worden, es gebe mehrere Tote, teilte die örtliche Polizei mit. Konkretere Angaben zur Zahl der Toten machten die Ermittler nicht. Unter den Opfern waren den Angaben nach zahlreiche Kinder. Die Feuerwehr teilte mit, elf Erwachsene und zwölf Kinder seien in Krankenhäuser gebracht worden. Der Vorfall ereignete sich in Waukesha, einem Vorort der Großstadt Milwaukee. In der Kleinstadt fand am Sonntagnachmittag (Ortszeit) die Waukesha Christmas Parade statt. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Offen war unter anderem, ob das Auto vorsätzlich in die Menge gesteuert wurde. Die Polizei ließ bei einer Pressekonferenz ausdrücklich offen, ob es einen terroristischen Hintergrund geben könnte.

CDU startet Vorstellungsphase der Kandidaten zum Parteivorsitz

Zwei Monate nach ihrem Desaster bei der Bundestagswahl startet die CDU heute auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden in die Vorstellungsphase der Kandidaten. Den Beginn macht ein live im Internet übertragener Auftritt von Friedrich Merz um 18.00 Uhr. Die Mitglieder sollen dabei auch Fragen stellen können. Am Vormittag treffen sich zunächst die CDU-Spitzengremien zu Beratungen. Neben Ex-Unionsfraktionschef Merz bewerben sich der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun und der Außenpolitiker Norbert Röttgen um die Nachfolge des bei der Bundestagswahl als Kanzlerkandidat gescheiterten Parteichefs Armin Laschet.

Präsidentenwahl in Chile

Nach der ersten Runde der Präsidentenwahl in Chile am Sonntag zeichnet sich ein Schlagabtausch der politischen Extreme um das höchste Staatsamt ab. Der deutschstämmige Rechtsaußen-Kandidat José Antonio Kast kam auf gut 28 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt mitteilte. Für den jungen Linkspolitiker Gabriel Boric stimmten rund 25 Prozent der Wähler. Damit dürften die beiden Bewerber von den äußersten Rändern des politischen Spektrums in die Stichwahl am 19. Dezember einziehen.

Vierter Lockdown in Österreich beginnt

In Österreich begann um Mitternacht ein dreiwöchiger Lockdown. Mit den Ausgangsbeschränkungen will die Regierung die vierte Corona-Welle in den Griff bekommen. Die Menschen dürfen nur noch aus triftigem Grund ihr Zuhause verlassen. Erlaubt sind der Gang zur Arbeit, das Einkaufen für den täglichen Bedarf oder auch der Aufenthalt im Freien zur Erholung. Die meisten Geschäfte schließen, Gaststätten dürfen nur noch Essen zum Mitnehmen verkaufen. Auch der Kulturbetrieb ruht. Die Schulen bleiben offen. Die Eltern können entscheiden, ob sie ihre Kinder in den Unterricht schicken. Der insgesamt vierte landesweite Lockdown soll am 13. Dezember für Geimpfte und Genesene enden. Für Ungeimpfte dauert er auf unbestimmte Zeit an.
Corona-Impfung  - SNA, 1920, 21.11.2021
Bayerischer Freie Wähler-Fraktionschef plädiert für allgemeine Impfpflicht

Bei Kontrolle an US-Flughafen löst sich Schuss

Am Flughafen der US-Stadt Atlanta im Bundesstaat Georgia hat ein Sicherheitszwischenfall kurzzeitig Verunsicherung ausgelöst. Bei der Sicherheitskontrolle habe sich ein Schuss aus einer Waffe im Gepäck eines Passagiers gelöst, teilte die US-Transportsicherheitsbehörde mit. Verletzt worden sei niemand durch den Schuss. Bei der Durchleuchtung des Gepäcks sei ein verdächtiger Gegenstand aufgefallen. Der Besitzer habe bei der Überprüfung plötzlich in die Tasche gegriffen und nach der Waffe gefasst, wodurch sich der Schuss gelöst habe. Der Mann sei geflüchtet.

Theaterpreis für Elfriede Jelinek

Die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek hat den Theaterpreis Nestroy für ihr Lebenswerk erhalten. Die 75-Jährige sei die wohl wichtigste Gegenwartsdramatikerin deutscher Sprache, hieß es bei der TV-Übertragung der Preisverleihung am Sonntagabend. Seit dem Nobelpreis 2004 hat Jelinek viele neue Stücke geliefert – zu den jüngsten Werken gehören Am Königsweg, das sich mit dem Phänomen Donald Trump beschäftigt, und Schwarzwasser, das sich die österreichische Ibiza-Korruptionsaffäre rund um rechte und konservative Politiker vorknöpft.
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