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Messerattacke vor Bahnhof Zoo im Juli: Berliner Polizei sucht nun mit Fotos zwei Zeugen

© CC0 / Max PixelMesser (Symbolbild)
Messer (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.11.2021
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Die Berliner Polizei hat am Montag in einem Statement bekanntgegeben, dass sie derzeit nach zwei unbekannten Männern sucht, die Zeugen eines Messerangriffs vor dem Bahnhof Zoo im Juli 2021 geworden sein dürften.
„Wie bereits berichtet, sucht die 4. Mordkommission nach zwei unbekannten Männern, die Zeugen eines versuchten Tötungsdeliktes vor dem Bahnhof Zoo am 10. Juli 2021 geworden sein dürften“, heißt es in der jüngsten Polizeimitteilung.
Dabei wurden Bilder der beiden potentiellen Zeugen publik gemacht. Wer die beiden Männer kennt oder Hinweise zu deren Identität geben kann, soll sich demnach bei der Polizei melden.
Polizei (Archiv) - SNA, 1920, 21.11.2021
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Hintergrund

Am 10. Juli 2021 war nahe dem Imbiss-Stand „Curry 36“ ein Passant von einem unbekannten Mann ohne ersichtlichen Grund attackiert und mit mehreren Messerstichen schwer verletzt worden. Der Zwischenfall ereignete sich gegen 03:50 Uhr. Der Tatverdächtige konnte laut der Polizei in Richtung Bikini-Haus flüchten und entkommen.
Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich demnach um einen Mann in Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Der Mann mit dunklen, kurzen Haaren trug einen weißen Pullover und ist schlank und sportlich.
„Ein Zeuge hatte noch die Verfolgung des Flüchtenden aufgenommen, war dabei aber gestürzt, hatte sich verletzt und musste ambulant von Rettungskräften behandelt werden“, so die Polizei.
Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit in Deutschland 2020

Im Jahr 2020 haben die Staatsanwaltschaften in Deutschland 4.996.494 Ermittlungsverfahren in Strafsachen abgeschlossen, teilte das Statistische Bundesamt Ende August 2021 mit. 464.836 Fälle (9,3 Prozent) bezogen sich auf Straftaten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit. 4738 Fälle davon waren Kapitalverbrechen (besonders schwere Straftaten gegen das Leben, wie beispielsweise Mord, Totschlag oder Raub mit Todesfolge) und 460.098 vorsätzliche Körperverletzungen. Die meisten davon wurden in NRW (105.422) registriert. Die Anzahl der Mordopfer lag in Deutschland bei 280.

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