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Daran stirbt Deutschland – Die zehn häufigsten Todesursachen in Zahlen

© AP Photo / Emilio MorenattiGrab (symbolbild)
Grab (symbolbild) - SNA, 1920, 22.11.2021
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Die Zahl der Todesfälle ist in Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt gestiegen. Dieser Anstieg ist laut der Behörde unter anderem auch auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. In der folgenden Auflistung haben wir die Todesursachen aufgeführt, die hierzulande die meisten Menschenleben fordern.
Insgesamt sind in Deutschland im vorigen Jahr 985.572 Menschen verstorben. Dies folgt aus den endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes, die im November 2021 veröffentlicht wurden. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Todesfälle um 4,9 Prozent gestiegen. Hier sind nun die häufigsten Todesursachen.

1. Herz-/Kreislauferkrankungen

Jeder dritte Sterbefall (34 Prozent), der in Deutschland im Jahr 2020 registriert worden ist, ist auf eine Herz-Kreislauferkrankung zurückzuführen. Das sind insgesamt 338.001 Verstorbene, was 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr (331.211) sind. Damit gilt dies nun wie bereits in den Vorjahren als die häufigste Todesursache hierzulande. Die meisten der daran Verstorbenen (93 Prozent) waren 65 Jahre und älter.

2. Krebserkrankungen

Rund ein Viertel aller Sterbefälle (23,5 Prozent) war mit Krebserkrankungen verbunden. Daran sind im Jahr 2020 insgesamt 231.271 Menschen in Deutschland gestorben. Bei Männern und Frauen waren vor allem bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane, der Atmungsorgane sowie der Genital- und Harnorgane diagnostiziert worden. Bei Männer war am häufigsten Lungen- und Bronchial-, bei Frauen Brustkrebs festgestellt worden.
Damit waren allein die ersten zwei häufigsten Todesursachen für mehr als die Hälfte aller Sterbefälle verantwortlich.
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3. Krankheiten des Atmungssystems

Die Krankheiten des Atmungssystems haben im Berichtsjahr 61.348 Menschenleben gefordert. Das sind 6,2 Prozent aller Sterbefälle in Deutschland.

4. Psychische und Verhaltensstörungen

Infolge von psychischen und Verhaltensstörungen sind 59.613 Menschen gestorben, oder 6,1 Prozent aller Todesfälle.

5. Krankheiten des Verdauungssystems

In 42.507 (4,3 Prozent) Fällen waren Krankheiten des Verdauungssystems die Todesursache.

6. Äußere Ursachen

Auf eine nicht natürliche Todesursache wie zum Beispiel eine Verletzung oder Vergiftung waren 41.794 (4,2 Prozent) aller Todesfälle zurückzuführen.
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7. Covid-19

Covid-19 war bei vier Prozent aller Sterbefälle die ausschlaggebende Todesursache. An Corona als Grundleiden sind insgesamt 39.758 Menschen in Deutschland verstorben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren in dieser Zahl diejenigen Fälle nicht enthalten, in denen Covid-19 von den leichenschauenden Ärzten auf dem Totenschein als Begleiterkrankung dokumentiert wurde.

8. Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten

Bei 36.628 (3,7 Prozent) Menschen waren endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten die Ursache für den Tod.

9. Krankheiten des Nervensystems

Die Krankheiten des Nervensystems forderten im vorigen Jahr insgesamt 35.384 (3,6 Prozent) Menschenleben.

10. Abnorme Befunde

Auf Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die andernorts nicht klassifiziert sind, sind 35.229 (3,6 Prozent) aller sich im vorigen Jahr ereigneten Sterbefälle zurückzuführen.
Sollten die Sterbefälle getrennt nach Geschlecht betrachtet werden, so sind die Zahlen im Allgemeinen fast gleich: 492.797 Männer und 492.775 Frauen sind in Deutschland im vorigen Jahr gestorben. Je nach Todesursache unterscheiden sich aber die Zahlen in manchen Fällen extrem. So starben durch Krebs mehr Männer als Frauen (125.891 gegen 105.380), genauso wie durch unnatürliche Todesursache (24.579 gegen 17.215). Die andere Todesursache mit einem großen Unterschied bei der Zahl der Verstorbenen nach Geschlecht sind Krankheiten des Kreislaufsystems: daran sind aber mehr Frauen als Männer gestorben (180.445 gegen 157.556). Darüber hinaus forderten psychische und Verhaltensstörungen mehr weibliche als männliche Leben (36.921 gegen 22.692).
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