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Corona-Proteste in Rotterdam außer Kontrolle: Sieben Menschen verletzt – Dutzende Festnahmen

© AP Photo / Media TV Rotterdam via APKrawalle bei Corona-PRotesten in Rotterdam
Krawalle bei Corona-PRotesten in Rotterdam - SNA, 1920, 20.11.2021
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Bei Protesten gegen die Verschärfung von Corona-Maßnahmen in der niederländischen Hafenstadt Rotterdam am Freitagabend ist es nach Angaben der Polizei zu Krawallen gekommen. Sieben Menschen sollen verletzt worden sein.
Nach Informationen der Polizei kam es auf der Straße Coolsingel im Stadtzentrum von Rotterdam, wo sich mehrere Hundert Menschen versammelt haben, während der nicht angemeldeten Protestaktion gegen die Corona-Politik der Regierung zu Unruhen. Brandstiftungen seien getätigt und Feuerwerkskörper gezündet worden.
Gewalttätige Randalierer sollen die Ordnungshüter mit Feuerwerkskörpern und Steinen angeworfen und die Feuerwehr bei ihrer Arbeit gehindert haben.
Wasserwerfer seien gegen die Protestierende eingesetzt worden.
Selbstgebasteltes Neujahrs-Feuerwerk in den Niederlanden.(Archiv)-  - SNA, 1920, 19.11.2021
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Die Polizei habe zudem mehrere Warnschüsse abgegeben. „Es gibt Verletzte im Zusammenhang mit den Schüssen, die abgegeben wurden“, teilte die Polizei in ihrem Liveblog mit. Später habe die Polizei auch gezielt schießen müssen. Den Waffeneinsatz rechtfertigte die Polizei mit der Gefährlichkeit der Situation.
„Wir haben Warnschüsse abgegeben, und es wurden auch gezielte Schüsse abgegeben, weil die Situation lebensbedrohlich war“, wurde die Polizeisprecherin Patricia Wessels von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert. „Wir wissen, dass mindestens zwei Menschen verletzt wurden, wahrscheinlich als Folge der Warnschüsse, aber wir müssen die genauen Ursachen weiter untersuchen“, fügte sie hinzu.
In Bezug auf in den sozialen Medien aufgetauchte Bilder von einer Person, die angeschossenen worden sein soll, teilte die Polizei mit, es sei vorläufig unklar, wie und durch wen diese Person verletzt worden sei.
Es gebe mindestens sieben Verletzte, teilte die Polizei in der Nacht zum Samstag in ihrem Twitter-Account mit. Ein Journalist, der von den Randalierern angegriffen worden sei, sei verletzt worden, hieß es. Verletzte gebe es auch unter Polizeibeamten.
Dutzende Personen seien verhaftet worden, und die Zahl der Festnahmen könne wetterhin steigen, hieß es weiter. Gegen Mitternacht sei es den Polizisten gelungen, die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Die Situation habe einen verstärkten Einsatz gefordert: Polizeieinheiten aus dem gesamten Land hätten nach Rotterdam kommen müssen, um die Ordnung wiederherzustellen. Zwei Bahnhöfe seien während der Unruhen geschlossen und der Zugverkehr sei zeitweise gestoppt worden. Eine Notverordnung, die den Menschen den Aufenthalt am Ort der Krawalle sowie in den gesperrten Bahnhöfen verbot, sei erlassen worden.
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