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Bevor „Kinder sterben“: Juso-Chefin fordert Aufnahme von Belarus-Migranten

© SNA / Viktor Tolochko / Zur BilddatenbankMigranten aus Nahost in Logistikzentrum in Belarus
Migranten aus Nahost in Logistikzentrum in Belarus - SNA, 1920, 20.11.2021
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In der Migrantenkrise an der belarussisch-polnischen Grenze setzt sich die Juso-Bundesvorsitzende Jessica Rosenthal für die Aufnahme der Migranten in der Europäischen Union ein. Die Menschen dürften nicht zu Waffen gemacht werden, warnt die Politikerin und fordert eine gemeinsame Haltung der EU.
Tausende Migranten aus Krisenregionen harren bei Kälte seit Tagen an der belarussischen Grenze zu Polen aus. „Aber bevor an der Grenze Kinder sterben, müssen wir bereit sein, Menschen aufzunehmen und zu versorgen“, sagte Rosenthal dem „Spiegel“. „Wenn vor allem auch meiner Generation nicht bewiesen wird, dass die EU handlungsfähig ist, gefährden wir das europäische Projekt“, wird sie von der DPA zitiert.
Migranten aus Nahost in Logistikzentrum in Belarus - SNA, 1920, 19.11.2021
Belarus: Migranten aus Nahost in Logistikzentrum untergebracht
Es dürfe „nicht passieren, dass Menschen zu Waffen gemacht werden“, betonte die Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation. Sie forderte die künftige Bundesregierung auf, in dieser Frage sofort zu handeln.
„Wir dürfen die Geflüchteten nicht nur noch als Objekte von Alexander Lukaschenko sehen. Damit verraten wir alle Grundlagen, auf denen unsere Gesellschaft aufgebaut ist“, so Rosenthal.
Der belarussische Staatschef, Alexander Lukaschenko, weist die Vorwürfe aus der EU zurück, Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten mit Visa und Flügen gezielt anzulocken und dann an die EU-Außengrenze bringen zu lassen.
Deutschlands Außenminister Heiko Maas forderte Sanktionen gegen alle, „die sich an der gezielten Schleusung von Migrantinnen und Migranten beteiligen“. Eine Aufnahme von in Belarus festsitzenden Migranten in Deutschland lehnte er ab. „Ich würde dafür plädieren, dass die Menschen, die dort sind (...) in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden“, sagte der SPD-Politiker laut DPA.
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