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Wegen Schmuggels: Iran setzt ausländischen Tanker im Persischen Golf fest

© SNA / Said Zarnajew / Zur BilddatenbankIranische Marinesoldaten (Archivfoto)
Iranische Marinesoldaten (Archivfoto) - SNA, 1920, 20.11.2021
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Die iranische Kriegsmarine hat laut Staatsmedien einen ausländischen Tanker im Persischen Golf wegen Gasölschmuggels festgesetzt. Das Schiff soll illegal 150.000 Liter Kraftstoff transportiert haben.
Der Tanker sei vor der Küste der südiranischen Provinz Hormozgan von den Revolutionsgarden gestoppt worden, berichtete das iranische Staatsfernsehen am Samstag. Die Ladung sei beschlagnahmt worden, gegen die elf Besatzungsmitglieder laufe ein Ermittlungsverfahren. Aus welchem Land das Schiff gekommen war, blieb vorerst unklar.
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Anfang November hatte der Iran der US-Marine vorgeworfen, im Golf von Oman ein iranisches Tankschiff gekapert zu haben. Das US-Verteidigungsministerium beschritt das. Die Amerikaner hätten den Öltanker in ihre Gewalt gebracht und versucht, ihn außerhalb der iranischen Gewässer zu verschleppen, hieß es aus Teheran. Doch die iranischen Revolutionsgarden hätten das verhindert.
Die US-Marine habe in dem „Akt der Piraterie“ Hubschrauber und Schiffe eingesetzt, hieß es. Die iranischen Revolutionsgarden hätten den Tanker wieder in eigene Gewässer zurückholen können. Die USA wiesen die Vorwürfe als absurd zurück. „Diese Meldungen sind falsch“, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. Die US-Marine habe nicht die Absicht gehabt, ein iranisches Schiff zu kapern.
In der Region kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen den beiden Staaten. Anfang November berichteten iranische Medien, dass sich zwei US-Drohnen einem iranischen Militärmanöver nahe der Straße von Hormus genähert hätten. Kurz danach testeten die iranischen Streitkräfte eine eigene Kampfdrohne. Berichten zufolge hat die Drohne „Arash“ ein Bodenziel bekämpft.
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