Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Erneut Spannungen in Grenzgebiet Armenien/Aserbaidschan: Treffen von Paschinjan und Alijew geplant

© SNA / Alexey Druzhinin / Zur BilddatenbankDer armenische Premierminister Nikol Paschinjanund der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew bei einer Sitzung des Rates der Staatschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) am 11. Oktober 2019
Der armenische Premierminister Nikol Paschinjanund der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew bei einer Sitzung des Rates der Staatschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) am 11. Oktober 2019 - SNA, 1920, 20.11.2021
Abonnieren
An der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan kommt es seit der Eskalation des Konflikts in Bergkarabach immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Nun sind Vermittlungsgespräche zwischen dem armenischen Regierungschef, Nikol Paschinjan, und dem aserbaidschanischen Präsidenten, Ilcham Alijew, in Brüssel geplant.
Das aserbaidschanische Außenministerium teilte am Samstag mit, Präsident Alijew sei zu einem Treffen mit dem armenischen Regierungschef Nikol Paschinjan am 15. Dezember in Brüssel bereit. Armenien stimmte nach Angaben seines Außenministeriums dem Treffen ebenfalls zu.
Das Treffen am Rande des Gipfels der sogenannten Östlichen Partnerschaft der EU kommt nach Angaben aus Brüssel auf Initiative des EU-Ratspräsidenten Charles Michel zustande.
„Nach Telefongesprächen mit Präsident Alijew und Premierminister Paschinjan wurde beschlossen, im Dezember in Brüssel am Rande des Gipfels der Östlichen Partnerschaft ein Treffen abzuhalten“, schrieb Michel am Samstag auf Twitter.
Zu Wochenbeginn war die Lage an der Grenze zwischen den Ex-Sowjetrepubliken im Südkaukasus erneut eskaliert. Nach Angaben aus Jerewan sind bei den Kämpfen am 16. November insgesamt sechs armenische Militärangehörige ums Leben gekommen. Armenien warf dem Nachbarland zudem vor, rund ein Dutzend Soldaten gefangengenommen zu haben. Aserbaidschan meldete sieben tote Soldaten und zehn Verletzte.
Kurz darauf hat Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu ein Telefongespräch mit seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan und Armenien geführt und betont, dass Moskau bereit sei, zur Stabilisierung der Situation beizutragen.

Konflikt in Bergkarabach

Ende September 2020 war der Konflikt in Bergkarabach eskaliert. Zwischen Armenien und Aserbaidschan kam es zu schweren militärischen Auseinandersetzungen. Auf beiden Seiten gab es viele Tote und Verletzte zu beklagen. Baku und Jerewan machten sich gegenseitig für die Verschärfung der Lage verantwortlich.
Ein armenischer Soldat (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.11.2021
Kämpfe an Grenze zu Aserbaidschan vom 16. November: Armenien aktualisiert Zahl der Todesopfer
Die Konfliktparteien unternahmen mehrere Versuche, eine Waffenruhe zu vereinbaren, diese blieben jedoch erfolglos. Schließlich wurde in der Nacht zum 10. November unter Vermittlung Russlands ein Waffenstillstand geschlossen. Die Vereinbarung sieht eine vollständige Waffenruhe in Bergkarabach seit dem 10. November 2020 vor. Aserbaidschan und Armenien bleiben dabei in den von ihnen besetzten Stellungen.
Das Dokument regelt außerdem den Austausch von Kriegsgefangenen – sowie die Stationierung von russischen Friedenstruppen entlang der Berührungslinie in Bergkarabach und des Korridors Latschin.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала