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Zusätzliches Risiko für Schwangere: Corona-Infektion erhöht Risiko für Totgeburt – US-Studie

© AP Photo / Charles KrupaEine Schwangere im US-Bundesstaat Massachusetts steht Schlange vor einer Lebensmittelausgabe (Archivbild)
Eine Schwangere im US-Bundesstaat Massachusetts steht Schlange vor einer Lebensmittelausgabe (Archivbild) - SNA, 1920, 20.11.2021
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Die Covid-19-Infektion stellt für Schwangere ein erhöhtes Risiko dar und steigert die Wahrscheinlichkeit einer Totgeburt. Dies geht aus einer Studie des US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention hervor.
Die US-Gesundheitsbehörde untersuchte demnach mehr als 1,2 Millionen Entbindungen, die zwischen März 2020 und September 2021 in Krankenhäusern erfolgten. Wie sich herausgestellt hat, war das Risiko einer Totgeburt bei den Covid-19-infizierten Frauen höher als bei den nicht-Corona-Infizierten.
Unter 21.653 Entbindungen bei Frauen mit Covid-19 gab es 273 Totgeburten, was dem Wert von 1,26 Prozent entspricht. Unter 1.227.981 Entbindungen ohne Covid-19 betrugen die Totgeburten mit 7881 lediglich 0,64 Prozent. Insgesamt wurden 8154 Totgeburten dokumentiert.
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Dabei betrug das sogenannte bereinigte relative Risiko während der Zeitperiode, in der die Delta-Variante vorherrschte, 4,04 und war somit wesentlich höher als in der Zeit vor der Delta-Variante, wo dieser Wert bei 1,47 lag. Ausgeweitet auf die gesamte Periode der Untersuchung belief sich der Wert auf 1,90. Der Impfstatus konnte in der Analyse nicht erfasst werden.
„Die Umsetzung evidenzbasierter Covid-19-Präventionsstrategien, einschließlich Impfungen vor oder während der Schwangerschaft, ist entscheidend für die Verringerung der Auswirkungen von Covid-19 auf Totgeburten“, heißt es in der Zusammenfassung der Studie. Nun seien weitere Studien erforderlich, um die Rolle der mütterlichen Komplikationen bei Corona für das Risiko einer Totgeburt zu untersuchen.
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