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Aus Unmut über Corona-Beschränkungen: Jugendliche in Linz wollten Polizisten anzünden

© REUTERS / LISI NIESNERÖsterreichische Polizei
Österreichische Polizei - SNA, 1920, 20.11.2021
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Drei junge Linzer haben einen Streifenwagen angezündet und nach eigenen Worten auch geplant, einen Beamten mit Benzin zu übergießen und in Brand zu setzen. Als Motiv gaben die Jugendlichen an, dass sie die Polizei wegen ihrer Kontrollen der Covid-Bestimmungen als Gegner betrachten. Das folgt aus einer Pressemitteilung der Polizei.
Demnach ereignete sich der Vorfall Mitte November. Bei den Tätern handelt es sich um zwei 16-Jährige und einen 20-Jährigen.
Bei umfangreichen Ermittlungen gelang es den Kriminalisten des Linzer Stadtpolizeikommandos, drei Beschuldigte auszuforschen. Alle drei gaben bei ihren Einvernahmen zu, am Abend des 14. November im Linzer Stadtteil Ebelsberg ein abgestelltes Polizeiauto mit Benzin übergossen und anschließend angezündet zu haben.
Bei einer Pressekonferenz äußerte sich Landespolizeidirektor Andreas Pilsl dazu wie folgt: „Seit 15 Jahren darf ich der Polizei in Oberösterreich als Chef voranstehen. An einen derartigen Zwischenfall kann ich mich nicht erinnern“.
Dass Polizisten bewusst in einen Hinterhalt gelockt und attackiert werden, macht Pilsl nach eigenen Worten betroffen und zornig.
„Gesteigert wird das Ganze, weil die Beschuldigten vom Anschlag Videos anfertigten. Wer Polizistinnen und Polizisten attackiert, muss mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen!“, so der Landespolizeidirektor.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass die Linzer Polizei am 14. November gegen 18:40 Uhr alarmiert worden sei, da Jugendliche mit Böllern schießen würden.
Lockdown für Ungeimpfte in Wien, Österreich - SNA, 1920, 19.11.2021
Österreich
Österreich geht in den Lockdown – allgemeine Impfpflicht ab 2022
Bei der Fahndung seien die Beamten gegen 20 Uhr auf einem öffentlich zugänglichen Friedhofsparkplatz in Ebelsberg auf einen brennenden Funkwagen der Polizei gestoßen. Das Fahrzeug wurde laut der Polizei mit Benzin übergossen und angezündet.

Lockdown für Ungeimpfte

Seit Montag gilt in Österreich ein bundesweiter Lockdown für Ungeimpfte. Ausgangsbeschränkungen betreffen diejenigen, die weder geimpft noch genesen sind, bis auf Kinder unter zwölf Jahren. Demnach darf man nur noch aus zwingenden Gründen sein Haus verlassen, wie etwa für Einkäufe für den täglichen Bedarf, Arztbesuche oder auch einen als nötig erachteten Spaziergang. Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 1450 Euro.
Ab kommenden Montag wird es einen landesweiten Lockdown geben. Er soll zunächst zehn Tage gelten und dann um weitere zehn Tage verlängert werden können. Nach dem 12. Dezember bleiben die Beschränkungen für Ungeimpfte weiterhin aufrecht.
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