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Kampf unter Kartellen in Mexiko: Neun Männer an Brücke aufgehängt

© AP Photo / Marco UgartePolizei in Mexiko
Polizei in Mexiko - SNA, 1920, 19.11.2021
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Die Polizei hat im Bundesstaat Zacatecas in Zentralmexiko die Leichen von zehn Männern entdeckt. Neun von ihnen hingen an einer Brücke in der Ortschaft San Pedro Piedra Gorda, ein weiterer Toter lag auf der Straße darunter. Alle Opfer sollen gefoltert, ermordet und aufgehängt worden sein, wie die Provinzregierung am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte.
Laut lokalen Medienberichten bringen die Behörden die Hinrichtungen in Zusammenhang mit dem Kampf zwischen drei kriminellen Gruppen in dieser Region des Bundesstaates – dem Sinaloa-Kartell, dem Kartell Jalisco Nueva Generación und dem Kartell Los Talibanes.
Nach Angaben von Augenzeugen kam eine mehrköpfige Gruppe bewaffneter Männer, die mit Dutzenden Lieferwagen unterwegs waren, am früheren Donnerstagmorgen an der Autobrücke, die mit der Straße zur Gemeinde Luis Moya verbunden ist, an. Sie sollen gefesselte Männer gefoltert, aufgehängt und erschossen haben.
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Indes verurteilte die Provinzregierung die Tat als „abscheuliches Verbrechen“. Die Polizei suche nach den Verantwortlichen. Die Opfer seien zur Identifizierung zum gerichtsmedizinischen Dienst gebracht worden.
Zacatecas ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates in Zentralmexiko mit knapp 130.000 Einwohnern (Stand: 2010). Sie gilt als berühmteste und reichste der mexikanischen Silberstädte.
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