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Hamburg: Trickbetrügerin muss drei Jahre in Haft – 160.000 Euro ergaunert

© CC0 / qimono/PixabayGericht (Symbolbild)
Gericht (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.11.2021
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Zusammen mit ihrer Schwester soll eine 44-Jährige zwei Hamburger Seniorinnen mit einem Trick um ihre Ersparnisse gebracht und insgesamt 160.000 Euro auf diese Weise erbeutet haben. Am Freitag ist sie vom Landgericht Hamburg zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Zunächst sollen Komplizen der Täterinnen eine 78-Jährige angerufen haben. Sie forderten die Seniorin auf, hohe Beträge von ihrem Konto abzuheben und der Polizei zur Aufklärung von Verbrechen zur Verfügung zu stellen. Am 21. September 2018 habe die 78-Jährige 58.745 Euro an die Angeklagte übergeben, hieß es. Diese habe sich dabei als Polizeibeamtin ausgegeben.
Bei einer anderen Hamburgerin im Alter von 68 Jahren erbeuteten die beiden Schwestern am 25. Oktober 2018 mit derselben Masche sogar 100.000 Euro. Beim Versuch, sich in die Türkei abzusetzen, wurden die Schwestern schließlich ertappt.
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Die Angeklagte muss nun auch 56.155 Euro zur Wiedergutmachung zahlen.
Ihre jüngere Schwester wurde bereits rechtskräftig zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Für die 44-Jährige fiel das Urteil vom 25. September 2019 härter aus: Sie bekam dreieinhalb Jahre Haft. Ihre Revision hatte jedoch Erfolg, weil nach Feststellung des Bundesgerichtshofs eine Frist verletzt wurde. Deshalb musste eine andere Strafkammer die Sache neu verhandeln.
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