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Debatte um Impfpflicht: Ist Spielfeld für Fußballer als Arbeitsplatz zu behandeln?

Feld (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.11.2021
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Ob Profifußballer geimpft sein müssen, um spielen zu dürfen – darüber herrscht weiter Uneinigkeit. Definiert man das Stadion als Arbeitsplatz, müsste laut Angela Merkel für die Kicker die gleiche Regel gelten, wie für andere Arbeitnehmer, nämlich 3G.
Spätestens mit Joshua Kimmich ist die Frage in Politik und Öffentlichkeit angekommen: Kann und sollte man Profisportler verpflichten, sich impfen zu lassen, wenn sie bei Wettbewerben antreten wollen? Zuletzt hatten sich die Länderchefs dafür ausgesprochen, ungeimpften Fußballern Spielverbot zu erteilen. Die Befürworter argumentieren, die Sportler hätten eine Vorbildfunktion, und schließlich gelte auch für die Fans im Stadion 2G. Die Länderspitzen seien sich in dieser Frage schnell einig gewesen, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst. „Ob wir das umgesetzt kriegen, müssen wir jetzt prüfen.“
Doch was spricht eigentlich dagegen? Die geschäftsführende Bundeskanzlerin verwies auf die am Donnerstag verabschiedeten Corona-Bestimmungen: „Normalerweise ist es so, dass die Arbeitswelt 3G ist.“ Jetzt komme es darauf an, zu klären, ob das Stadion für die Fußballer Arbeitsplatz oder Freizeitwelt sei.
Niklas Süle (Vordergrund) mit Thomas Müller (Archivfoto) - SNA, 1920, 09.11.2021
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Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sind bei den 36 Clubs der ersten und zweiten Liga knapp zehn Prozent der Fußballer ungeimpft. Auch in anderen Mannschaftssportarten wie Handball, Basketball und Eishockey könnten Profis betroffen sein.
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