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WHO-Anerkennung von Sputnik V in naher Zukunft zu erwarten – RDIF-Chef

© Sputnik / Zur BilddatenbankProduktion von "Sputnik V" in Kasachstan
Produktion von Sputnik V in Kasachstan - SNA, 1920, 18.11.2021
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Die Frage der Anerkennung des russischen Impfstoffs Sputnik V durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird laut Kirill Dmitriev, Leiter des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), voraussichtlich in den nächsten Monaten geklärt werden.
„Mit der WHO wird alles buchstäblich in naher Zukunft geklärt sein. Das russische Gesundheitsministerium spielt dabei eine Schlüsselrolle“, sagte Dmitriev in einem Interview auf dem Youtube-Kanal „Bell.Club Live“. „Es gibt noch einige bürokratische Schritte, die in den nächsten Monaten zu erledigen sind“, fügte er hinzu.
Der RDIF-Chef sagte auch, dass die Anerkennung russischer Impfstoffzertifikate für den Reiseverkehr zwischen den Ländern wichtiger sei als die Frage der WHO-Impfstoffanerkennung. Sputnik-Impfzertifikate würden dabei in 100 Ländern anerkannt. „Niemand zweifelt an der Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit des russischen Impfstoffs, auch nicht unsere größten Konkurrenten“, so Dmitriev.

Positive Nachrichten im nächsten Jahr zu erwarten

Dmitriev verwies darauf, dass das russische Gesundheitsministerium sich mit der Frage der Anerkennung von Zertifikaten befasse. Positive Nachrichten sind ihm zufolge im nächsten Jahr zu erwarten. „Wir sind für die gegenseitige Anerkennung von Impfstoffzertifikaten und hoffen, dass dies geschehen wird.“
Es sei zwar zu beobachten, dass eine Reihe von politischen Kräften versuchte, diese Anerkennung zu verhindern, aber viele Länder wollten russische Touristen aufnehmen, so Dmitriev. Daher akzeptierten 100 Länder Menschen, die mit Sputnik geimpft worden seien.

Verzögerung bei Sputnik-Auslieferungen vollständig behoben

Dmitriev sagte auch, dass die Verzögerungen bei der Lieferung des russischen Impfstoffs Sputnik V ins Ausland, die im Sommer aufgetreten seien bereits im August behoben worden seien.
„Eine der Schwierigkeiten ergab sich im Hochsommer, als die Impfrate in Russland stark anstieg und wir daher die zweite Komponente des Impfstoffs ein bis anderthalb Monate lang nicht ins Ausland liefern konnten. Aber alle Probleme sind gelöst, bei allen Impfstoffherstellern gab es Verzögerungen, und Ende August waren alle Verzögerungen abgeschlossen“, betonte Dmitriev.
Er verwies darauf, dass bereits mehr als 100 Millionen Menschen im Ausland mit dem russischen Impfstoff geimpft worden seien.
Zuvor hatten die Behörden Argentiniens, Guatemalas, der Philippinen und einer Reihe anderer Länder über Verzögerungen bei der Lieferung der zweiten Komponente des russischen Impfstoffs berichtet.
Der russische Einkomponenten-Impstoff Sputnik Light - SNA, 1920, 18.11.2021
Russland und Schweden untersuchen Kombination von Sputnik Light und AstraZeneca

Anträge bei Gesundheitsministerium für Zulassung ausländischer Vakzine nötig

Damit ausländische Impfstoffe in Russland zugelassen würden, müssten ihre Hersteller Anträge beim Gesundheitsministerium einreichen, sagte der Leiter des RDIF. Bisher habe dies nur AstraZeneca getan.
Er fügte hinzu, dass das russische Gamaleja-Zentrum und das britisch-schwedische Unternehmen AstraZeneca die weltweit erste kombinierte Impfstoffstudie vorgeschlagen hätten.

Studien zeigen Wirksamkeit von Sputnik Light

Dmitriev zufolge haben diese Studien gezeigt, dass Sputnik Light als Auffrischungsimpfung sehr wirksam ist. Das RDIF bevorzuge Partnerschaften mit anderen Impfstoffen, und Kombinationen von Medikamenten seien die Zukunft, denn Kombinationsimpfstoffe hätten eine sehr gute Wirkung, so Dmitriev.
Der RDIF-Chef erklärte, dass in Argentinien bereits Studien durchgeführt worden seien in denen der Impfstoff Sputnik Light mit Sinopfarm, AstraZeneca und Moderna kombiniert worden sei. Die Kombination von Sputnik Light mit einem dieser Impfstoffe erhöhe die Zahl der Antikörper gegen die Krankheit um das Zehnfache, so Dmitriev. Eine andere Studie in Mexiko, die auf der Website des mexikanischen Gesundheitsministeriums veröffentlicht wurde, ergab laut Dmitriev, dass die Nebenwirkungen von Sputnik V dreimal geringer waren als die anderer Impfstoffe.

Sputnik Light

Sputnik Light ist die erste Komponente des weltweit ersten Corona-Impfstoffs, Sputnik V, der vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie auf der Grundlage einer adenoviralen Plattform entwickelt wurde. Der Impfstoff ist bereits in mehr als 15 Ländern zugelassen, in weiteren 30 Ländern läuft derzeit das Genehmigungsverfahren.
Bei der ersten Spritze wird das nötige Gen mithilfe des Adenovirus Typ 26 in die menschlichen Zellen gebracht. Das Vakzin kann unabhängig, in Kombination mit anderen Impfstoffen sowohl als erste als auch als zweite Injektion oder bei Auffrischungsimpfungen verwendet werden. Der russische Direktinvestitionsfonds, der die Entwicklung von „Sputnik V“ mitfinanziert hat, ist auch für die weltweite Vermarktung zuständig.
Der Impfstoff sputnik V  - SNA, 1920, 17.11.2021
Russland entwickelt zwei weitere Corona-Impfstoffe nach Sputnik-V-Prinzip – Gesundheitsminister
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