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Warnung vor neuem Lockdown und Kurzarbeit: Agentur für Arbeit geht das Geld aus – Medien

© AP Photo / Martin MeissnerEin Corona-Banner mit aufgedruckten Hygienehinweisen auf einer Kirche in Gelsenkirchen (14.10.2020)
Ein Corona-Banner mit aufgedruckten Hygienehinweisen auf einer Kirche in Gelsenkirchen (14.10.2020) - SNA, 1920, 18.11.2021
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Der Agentur für Arbeit geht laut Medienberichten das Geld aus. Die bisherigen Kosten in der Corona-Krise belaufen sich demnach auf über 52 Milliarden Euro. Als Gründe werden das Kurzarbeitergeld, Sozialleistungen und „pandemiebedingtes Arbeitslosengeld“ genannt. Die Behörde erwartet auch im nächsten Jahr Zuschüsse durch den Bund.
Über 52 Milliarden Euro habe die Bundesagentur für Arbeit bislang während der Corona-Pandemie ausgeben müssen. Das berichtete am Donnerstag die „Tagesschau“. Damit seien die Rücklagen der Agentur „fast aufgebraucht“, heißt es.
„Der Großteil der Ausgaben entfiel auf die Finanzierung des Kurzarbeitergeldes in den Pandemiejahren 2020 und 2021 mit rund 24 Milliarden Euro.“ Auch die Kosten für Sozialleistungen und das pandemiebedingte Arbeitslosengeld seien immens gewesen, wurde Christiane Schönefeld zitiert. Sie ist Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit.
Um die Ausgaben stemmen zu können, sei die Rücklage der Agentur in Höhe von rund 26 Milliarden Euro fast komplett aufgebraucht worden, teilte Schönefeld mit. Der Bund hatte ihr zufolge die Agentur mit rund 24 Milliarden Euro unterstützt zur Finanzierung der Corona-Folgen.
Bundesagentur für Arbeit (Archivfoto) - SNA, 1920, 28.10.2021
Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt im Oktober
Die Behörde rechne demnach damit, auch 2022 durch den Bund unterstützt werden zu müssen. Die Rede ist von rund einer Milliarde Euro zusätzlich. Allerdings warnte die Agentur-Sprecherin vor einem weiteren Lockdown, denn:

„Eine weitere flächendeckende Schließung könnte zu einer neuen Kurzarbeits-Welle führen und die Lücke im Haushalt damit vergrößern.“

Dem Bericht zufolge werden Ausgaben der Bundesagentur für Arbeit „vollständig aus Beitragseinnahmen finanziert.“ Die Pandemie habe jedoch dafür gesorgt, dass es zu „deutlichen Mehrausgaben“ kam.

„Die Behörde hofft, im kommenden Jahr wieder Ausgaben auf Vorkrisenniveau zu haben.“

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