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Mindestens 15 Tote bei Protesten gegen Militärputsch im Sudan

© REUTERS / MOHAMED NURELDIN ABDALLAHProteste gegen die Machtübernahme im Sudan durch das Militär
Proteste gegen die Machtübernahme im Sudan durch das Militär  - SNA, 1920, 18.11.2021
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Bei Protesten gegen die Machtübernahme im Sudan durch das Militär Ende Oktober sind am Mittwochabend in der Hauptstadt Khartum und der Nachbarstadt Omdurman mindestens 15 Zivilisten ums Leben gekommen, wie das Zentralkomitee der sudanesischen Ärzte auf Twitter mitteilte.
Wie es weiter heißt, versuchen zudem Sicherheitskräfte, die Versorgung von Verletzten in Khartum zu behindern.
Die Sicherheitskräfte feuerten Tränengas auf das Krankenhausgebäude, wobei Patienten, Verwundete und medizinisches Personal völlig missachtet würden. Darüber hinaus belagerten die Streitkräfte des Putsches andere Krankenhäuser.
Der Medizinerverband verurteilte brutale Übergriffe auf Zivilisten: „Die oben genannten abscheulichen Taten der Sicherheitskräfte sind klare Verstöße gegen die grundlegenden Menschenrechte auf Leben“.
Am Mittwochnachmittag fanden Proteste statt, bei denen zahlreiche Menschen gegen die Machtübernahme durch das Militär protestierten.
Sicherheitskräfte seien mit Tränengas gegen die Demonstranten vorgegangen und hätten wichtige Brücken und Straßen gesperrt, berichtete der Fernsehsender Al Jazeera.

Lage im Sudan

Am 25. Oktober hatte das sudanesische Militär bei einem Putsch die Macht an sich gerissen. General Abdel Fattah al-Burhan, der bisher gemeinsam mit dem Premierminister Abdalla Hamdok an der Spitze einer Übergangsregierung stand, verkündete die Entmachtung der zivilen Regierungsmitglieder und verhängte einen Ausnahmezustand.
Abdel Fattah al-Burhan bei einem Gipfel zur Unterstützung des Sudan im Grand Palais Ephemere in Paris. 17. Mai 2021. - SNA, 1920, 30.10.2021
General al-Burhan zu Ereignissen im Sudan: „Diejenigen, die das für einen Putsch halten, irren sich“
Hamdok und die meisten Regierungsmitglieder wurden festgenommen. Seither finden im Sudan Proteste gegen den Militärputsch statt.
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