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Start von Nord Stream 2 eventuell im April-Mai 2022 – MdB

© SNA / Eugal / Zur BilddatenbankBauarbeiten für die Gaspipeline Nord Stream 2 in Deutschland
Bauarbeiten für die Gaspipeline Nord Stream 2 in Deutschland - SNA, 1920, 18.11.2021
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Die Inbetriebnahme der Ostsee-Gasleitung Nord Stream 2 ist nach Ansicht von Steffen Kotré, dem wirtschafts- und energiepolitischen Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, frühestens im April oder Mai nächsten Jahres möglich. Der Abgeordnete rechnet mit einem Hinauszögern der Pipeline-Zertifizierung durch die EU-Kommission.
Dass das Pipelineprojekt Nord Stream 2 jetzt noch aufgehalten werden könne, glaube er zwar nicht. Jedoch könne die EU-Kommission die Zertifizierung der Gasleitung in die Länge ziehen, weshalb mit einer Inbetriebnahme der Pipeline „frühestens im nächsten Jahr, möglicherweise im April oder Mai“ zu rechnen sei, sagte Kotré in Bezug auf die Aussetzung des Prüfverfahrens durch die Bundesnetzagentur am vergangenen Dienstag.
Die Behörde hat am Dienstag mitgeteilt, die Zertifizierung der Nord Stream 2 AG als unabhängigen Betreiber der Pipeline vorläufig ausgesetzt zu haben. Der Betreiber müsse eine Tochtergesellschaft nach deutschem Recht gründen und erneut vollständige Unterlagen für die Zertifizierung einreichen. Erst dann würde das Zertifizierungsverfahren wiederaufgenommen und könnte dem EU-Recht nach bis zu vier Monate dauern.
Kotré dazu am Dienstag auf Twitter: „Die weitere Verhinderung von Nord Stream 2 durch die Bundesnetzagentur ist wieder ein Schlag ins Gesicht der Gaskunden, der Rechtssicherheit und des Wirtschaftsstandortes Deutschland.“
Bereits Ende Oktober hatte der Bundestagsabgeordnete angesichts der gestiegenen Gaspreise in Europa gefordert, Verzögerungen der Inbetriebnahme von Nord Stream 2 zu vermeiden. Die Grünen-Politikerin Annalena Baerbock warnte er davor, weiterhin „diplomatisches Porzellan zu zerschlagen“.
Nun sprach er davon, dass auch Naturschutzverbände in die Attacken gegen Nord Stream 2 einbezogen seien. Die EU-Kommission macht Kotré dafür verantwortlich, sich gegen die „Diversifizierung der Gaslieferungen nach Europa“ zugunsten von amerikanischem Flüssiggas entschieden zu haben, obwohl das russische Pipelinegas günstiger sei.
Bauarbeiten an der Gaspipeline Nord Stream 2 (Archivbild) - SNA, 1920, 18.11.2021
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Die scheidende Bundesregierung habe unterdessen zu wenig unternommen: „Es war die Bundesregierung, die Nord Stream 2 nicht ausreichend vor dem Zugriff der USA und der EU-Bürokratie geschützt hat. Wir haben dies immer wieder angemahnt.“ Den Preis dieser Politik hätten die Bürger in Deutschland und Europa zu zahlen, die beim Gaspreis schon lange nichts Gutes mehr zu erwarten hätten.
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